Trainer Jesper Sørensen sah in der „emotionalen“ Unterstützung eine „Liebesbekundung der Fans an die Mannschaft, an die Spieler und an uns alle“. Der Coach betonte: „Es ist eine starke Botschaft.“ Zumal es ein Thema ist, das auch die Spieler beschäftigt. Ein Umzug des Vereins würde auch für sie einen Umzug bedeuten. „Wir wissen schon seit einiger Zeit, dass der Verein zum Verkauf steht“, sagte Verteidiger Tristan Blackmon. „Wir haben nicht allzu großen Einfluss darauf, wie sich die Gesamtlage entwickelt, was die Zukunft des Teams angeht – ob es bleibt oder nicht.“
Der Fanprotest rund um den 3:1-Heimsieg gegen Colorado war ein deutliches Plädoyer für einen Verbleib in Vancouver. Neben Unmutsbekundungen könnte für die Zukunft des Vereins auch entscheidend sein, ob die Fans dem Wunsch von Müller folgen. „Es wäre schön, wenn der untere Rang bei jedem Heimspiel komplett voll wäre, nicht nur fast voll“, sagte der Deutsche kürzlich. Gegen Colorado war dies der Fall, 27.589 Fans strömten ins Stadion.












