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Home » US-Bank erwartet Preisanstieg auf 8.000 Dollar bis 2030
Wirtschaft

US-Bank erwartet Preisanstieg auf 8.000 Dollar bis 2030

Von zeit-heute.deFebruar 4, 20262 Min Gelesen
US-Bank erwartet Preisanstieg auf 8.000 Dollar bis 2030
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US-Bank erwartet Preisanstieg auf 8.000 Dollar bis 2030

US-Bank überrascht mit Gold-Prognose

So hoch könnte der Preis bis 2030 steigen


04.02.2026 – 14:01 UhrLesedauer: 3 Min.

Goldbarren und GoldmünzenVergrößern des Bildes

Goldbarren und Goldmünzen: US-Bank sieht trotz Schwankungen neue Rekordhöhen bis 2030. (Quelle: in-future)

Gold schwankt wie lange nicht – erst Absturz, dann Comeback. Warum ausgerechnet jetzt eine US-Großbank auf neue Rekorde setzt.

Anfang der Woche rutschte Gold auf ein Monatstief von 4.403 US-Dollar je Feinunze ab, nachdem es nur wenige Tage zuvor noch ein Rekordhoch von 5.594 Dollar erreicht hatte. Auch Silber erlebte heftige Turbulenzen: Ende der vergangenen Woche brach der Preis an einem einzigen Tag um 27 Prozent ein – so stark wie nie zuvor – und verlor am Montag weitere sechs Prozent.

Doch auf den Kursrutsch folgte eine überraschend kräftige Gegenbewegung. Gold legte am Vortag um 5,9 Prozent zu und verbuchte damit den größten Tagesgewinn seit 2008. Silber zog ebenfalls an und verteuerte sich in der Spitze um 5,6 Prozent auf 89,90 Dollar.

Kurzfristig bleibt der Markt nervös. Doch wie sieht es langfristig aus? Bleibt Gold trotz der heftigen Ausschläge gefragt – oder war die Rally bereits zu viel des Guten? Ausgerechnet eine große US-Bank wagt nun einen überraschend optimistischen Blick bis zum Ende des Jahrzehnts.

Bis kurz vor dem sogenannten Mini-Crash hatte die Rally bei Gold und Silber jedes normale Maß verloren. Das betont Marktexperte Ronald Gehrt von Lynx Broker. Immer mehr kurzfristig orientierte Händler hätten mit hoch gehebelten Wetten auf steigende Preise gesetzt und die Kurse weiter nach oben getrieben. Hebelprodukte verstärken Kursbewegungen, bergen aber ein hohes Risiko: Wer zu viel Kapital einsetzt, hält oft zu wenig Liquidität vor.

Fallen die Kurse dann plötzlich, verlangen Broker sogenannte Nachschüsse, um Verluste abzusichern. Können Anleger diese nicht sofort leisten, müssen sie Positionen zwangsweise verkaufen. Genau das habe den Kurssturz beschleunigt, so Gehrt.

Nach dieser Bereinigung näherten sich die Preise wieder einem realistischeren Niveau an. Kyle Rodda, Analyst beim Handelshaus Capital.com, erklärte, der Markt habe sich zuvor über Wochen irrational verhalten. Mit dem Rücksetzer seien Gold und Silber nun wieder auf das Preisniveau der zweiten Januarhälfte gefallen.

Zusätzlichen Druck brachte laut Rodda die US-Geldpolitik. Die Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Chef durch US-Präsident Donald Trump werde an den Märkten als glaubwürdig wahrgenommen und habe den US-Dollar gestärkt. Ein fester Dollar macht Gold, das weltweit in US-Dollar gehandelt wird, für Käufer außerhalb der USA teurer – und bremst damit die Nachfrage. Dies sei letztlich der Auslöser gewesen, der die überhitzte Edelmetallblase habe platzen lassen.

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