23-Jähriger auf Teneriffa vermisst
Vermisster aus Niedersachsen ist tot
Aktualisiert am 05.04.2026 – 08:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit August 2022 fehlt von einem 23-Jährigen aus Niedersachsen jede Spur. Mehr als drei Jahre später bringt ein Fund auf Teneriffa die traurige Wahrheit ans Licht.
Mehr als drei Jahre lang wusste die Familie in Niedersachsen nicht, was mit dem 23-Jährigen Sohn passiert war. Nun brachte ein DNA-Test Gewissheit. Ein Jäger fand die Leiche des seit August 2022 vermissten jungen Mannes in einer Schlucht auf Teneriffa – mehr als drei Jahre nach seinem Verschwinden.
Der 23-Jährige war für einen Backpacking-Urlaub auf Gran Canaria gereist, als der Kontakt zu ihm abbrach. Auswertungen seiner Telefondaten hatten ergeben, dass er sich zuletzt an der Ostküste der Nachbarinsel Teneriffa aufhielt. Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ hatte den Fall im September 2022 aufgegriffen.
Den spanischen Behörden zufolge wurde die Leiche bereits am 5. Februar 2025 gefunden. Laut Mitteilung der Anwaltskanzlei der Familie sei die Identifizierung durch eine DNA-Untersuchung erfolgt.
Der Leichnam habe Brandspuren aufgewiesen, heißt es in der Mitteilung weiter. In dem Gebiet habe es im August 2023 schwere Waldbrände gegeben. Den spanischen Behörden zufolge sei deshalb davon auszugehen, dass der Tote bereits zu diesem Zeitpunkt dort gelegen habe.
Laut Anwaltskanzlei werde derzeit davon ausgegangen, dass der junge Mann kurz nach dem letzten Kontakt mit seinen Angehörigen in dem unwegsamen Gelände gestürzt und gestorben sei. Eine forensische Leichenschau habe ein Verletzungsbild ergeben, das mit einem Sturz vereinbar sei. Hinweise auf Fremdverschulden habe es nach Angaben der spanischen Behörden nicht gegeben.
Die Familie meldete sich über einen Instagram-Post zu Wort, den die Lokalzeitung „Die Harke“ zitierte. Die Ungewissheit habe sie viel Kraft gekostet. „Nun haben wir Gewissheit und können beginnen, Abschied zu nehmen.“ Die Familie bat darum, von weiteren Anfragen abzusehen.










