Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Lilly Becker verklagt „Bild“-Reporterin – Tanja May vor Gericht

Lilly Becker verklagt „Bild“-Reporterin – Tanja May vor Gericht

März 16, 2026
Schibsted-Erbe Harald Undrum stirbt in Guatemala

Schibsted-Erbe Harald Undrum stirbt in Guatemala

März 16, 2026
Viele Senioren bekommen riskante Medikamente laut Studie

Viele Senioren bekommen riskante Medikamente laut Studie

März 16, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Unicredit-Chef will die Commerzbank um jeden Preis
Wirtschaft

Unicredit-Chef will die Commerzbank um jeden Preis

By zeit-heute.deMärz 16, 20263 Mins Read
Unicredit-Chef will die Commerzbank um jeden Preis
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Der letzte Dealmaker

Ein unbeirrbarer Machtmensch im Maßanzug


Aktualisiert am 16.03.2026 – 10:43 UhrLesedauer: 7 Min.

imago images 0825787052Vergrößern des Bildes

Andrea Orcel: Der Unicredit-CEO will sich unbedingt die Commerzbank einverleiben. (Quelle: IMAGO/Luigi Mistrulli / ipa-agency.net/imago)

Er macht Milliarden-Deals, eckt an, will mehr. Andrea Orcel ist kein gewöhnlicher Banker. Jetzt kämpft er um die Commerzbank – als wäre es sein letztes Spiel.

Er ist brillant und gefürchtet zugleich. Ein Mann, der Deals einfädelt, an denen sich andere die Finger verbrennen. Einer, der nicht lockerlässt, wenn er etwas will. Und derzeit will Andrea Orcel vor allem eins: die Commerzbank.

Seit über drei Jahrzehnten bewegt sich der italienische Banker an der Spitze des globalen Investmentbankings. Ob bei Merrill Lynch, UBS oder jetzt bei Unicredit. Andrea Orcel hat sich einen Ruf erarbeitet, der zwischen Bewunderung und Abneigung changiert.

Die einen nennen ihn den „Ronaldo des Bankings“, nicht nur wegen seines Talents, sondern auch wegen seines Ehrgeizes. Andere bezeichnen ihn als „high maintenance“, also als jemanden, der hohe Ansprüche stellt und schwierig im Umgang ist. Kaum jemand in der Branche polarisiert so sehr wie Andrea Orcel.

Aktuell arbeitet Orcel an einem seiner ambitioniertesten Vorhaben: der Fusion von Unicredit mit der deutschen Commerzbank. Ein Projekt von europäischer Tragweite. An diesem Montag legte die italienische Großbank Unicredit ein freiwilliges Übernahmeangebot für das zweitgrößte börsennotierte deutsche Bankhaus vor – möglicherweise das letzte, bevor es zu einer feindlichen Übernahme kommt.

Es ist auch ein Feldzug gegen politischen Widerstand, gewerkschaftliche Blockaden und öffentliche Kritik. Wer also ist dieser Mann, der ganze Bankhäuser verändert? Was treibt ihn an? Und wird die Commerzbank der Schlusspunkt seines Lebenswerks – oder seine größte Niederlage?

Andrea Orcel wird 1963 in Rom geboren, wächst in einem Umfeld auf, das Leistung fördert. Sein Vater leitet ein kleines Leasingunternehmen, seine Mutter arbeitet für die Vereinten Nationen. Das Elternhaus liegt in Rom, im gutbürgerlichen Milieu.

Orcels Mutter drängt früh auf gute Bildung – nicht nur im italienischen, sondern auch im internationalen Sinne. Sie schickt ihren Sohn auf das Lycée français Chateaubriand, eine der renommiertesten Schulen der Stadt. Das französische Gymnasium genießt einen guten Ruf und ist ein wichtiger Akteur im französischen Bildungssystem im Ausland.

Dort lernt Orcel nicht nur Französisch, sondern auch: Disziplin, Struktur, Wettbewerbsgeist. Wer sich durchsetzen will, muss schnell begreifen, wie man sich behauptet. Nach dem Schulabschluss studiert Orcel an der traditionsreichen Universität La Sapienza in Rom Volkswirtschaftslehre und schließt mit summa cum laude ab, der bestmöglichen Bewertung.

Doch Orcel strebt nicht nur nach akademischem Wissen, er hat den Anspruch, international Karriere zu machen. Es zieht ihn weiter nach Frankreich, an die Insead Business School in Fontainebleau, eine der renommiertesten Kaderschmieden des internationalen Managements. Hier ticken die Uhren schneller, der Ton ist härter.

Spätere Wegbegleiter beschreiben ihn als ehrgeizig, leistungsgetrieben und konkurrenzorientiert – Eigenschaften, die ihn später zum idealen Dealmaker machen werden. Früh wird klar: Orcel will keine Nebenrolle spielen. Er will Einfluss haben. Und ist bereit, dafür den steinigen Weg zu gehen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Zinsen vor nächster Erhöhung: Immobilienbranche zittert

Zinsen vor nächster Erhöhung: Immobilienbranche zittert

Wann kommt Wasserstoff für die Gasheizung?

Wann kommt Wasserstoff für die Gasheizung?

Unicredit legt Übernahmeangebot für Commerzbank vor

Unicredit legt Übernahmeangebot für Commerzbank vor

Das kostet die Kugel Eis in diesem Frühjahr

Das kostet die Kugel Eis in diesem Frühjahr

Einladung zum Vorstellungsgespräch richtig beantworten

Einladung zum Vorstellungsgespräch richtig beantworten

Ministerpräsident Sven Schulze will Steuer senken

Ministerpräsident Sven Schulze will Steuer senken

Ministerpräsident Sven Schulze will Steuer senken

Sven Schulze will Steuer senken

Auswandern als Rentner: Zahlt die deutsche Pflegeversicherung?

Auswandern als Rentner: Zahlt die deutsche Pflegeversicherung?

So finden Sie die beste Option

So finden Sie die beste Option

Redakteurfavoriten
Schibsted-Erbe Harald Undrum stirbt in Guatemala

Schibsted-Erbe Harald Undrum stirbt in Guatemala

März 16, 2026
Viele Senioren bekommen riskante Medikamente laut Studie

Viele Senioren bekommen riskante Medikamente laut Studie

März 16, 2026
Gibt es wirklich einen Kühlraum für Tote?

Gibt es wirklich einen Kühlraum für Tote?

März 16, 2026
Benzin und Diesel werden am Wochenende leicht teurer

Benzin und Diesel werden am Wochenende leicht teurer

März 16, 2026
Neueste
Sohn von Verona Pooth „rasiert“ Hamburger TV-Koch Steffen Henssler

Sohn von Verona Pooth „rasiert“ Hamburger TV-Koch Steffen Henssler

März 16, 2026
Antisemitismusbeauftragter Büttner verlässt die Linke

Antisemitismusbeauftragter Büttner verlässt die Linke

März 16, 2026
Weltmeister sieht die Rote Karte

Weltmeister sieht die Rote Karte

März 16, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.