Unwetter zerreißt Taue
Kreuzfahrtschiff kracht in Kaimauer
Aktualisiert am 09.09.2026 – 16:06 UhrLesedauer: 2 Min.
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Starker Wind drückt gegen ein Kreuzfahrschiff und reißt dieses los. Das Kreuzfahrtunternehmen bezieht Stellung.
Ein Unwetter hat Tausenden Kreuzfahrpassagieren nervenaufreibende Minuten beschert: Wie mehrere Medien berichten, haben starke Sturmböen am Dienstagnachmittag im französischen Le Havre die Aidaperla aus ihrem Hafenplatz losgerissen und gegen eine Kaimauer gedrückt.
Zu dem Vorfall kam es gegen 16 Uhr. Das Kreuzfahrtschiff sei eigentlich vertaut gewesen, der Wind habe aber so an dem Schiff gezogen, dass die Taue plötzlich platzten. France Info berichtet, dass das Schiff von dem Wind um 180 Grad gedreht wurde. In der Folge fiel die Gangway des Schiffs in die Tiefe – das Aida-Schiff trieb für kurze Zeit unkontrolliert durch den Hafen.
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Auf Videoaufnahmen von dem Vorfall ist zu sehen, wie das Schiff langsam und unaufhaltsam gegen die Hafenmauern treibt. Schließlich sei das Schiff wieder von fünf Schleppern in Sichere Position gebracht worden – allerdings erst gegen 18.30 Uhr.
Kreuzfahrtschiffspassagiere habe Angst vor Kollision
Kurz sah es so aus, als ob sich die Lage noch weiter zuspitzen könnte: Direkt neben dem Schiff war mit dem „Mein Schiff 3“ von TUI Cruises ein weiteres Kreuzfahrtschiff vertaut. Wie RTL berichtet, hatten einige der Passagiere zwischenzeitlich Angst, dass es zu einer Kollision kommen könnte.
Wie Aida Cruises dem Sender RTL mitteilte, zieht das Unternehmen aus dem Vorfall Konsequenzen. Das Kreuzfahrtunternehmen teilte mit: „Die Sicherheit unserer Gäste und Crew hat stets oberste Priorität. Deshalb wird das Schiff aktuell einer eingehenden Überprüfung durch Techniker und Behörden unterzogen.“ Die Weiterreise des Schiffs sei deswegen vorerst gestrichen.
Die Aidaperla bietet Platz für bis zu 4.300 Passagiere. Wie France Info berichtet, war das Schiff erst vor Kurzem aus Deutschland angekommen – das nächste Ziel sei eigentlich London gewesen. Zum Unfallzeitpunkt sollen mehrere Hundert Passagiere auf Landgang gewesen sein.










