
Freunde unter Schock
Teenager nach Karnevalsumzug auf Intensivstation
14.02.2026 – 10:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Gruppe Jugendlicher ist auf dem Rückweg von einer Karnevalsveranstaltung – dann passiert es. Ärzte kämpfen um das Leben eines 17-Jährigen.
In Nordrhein-Westfalen ist ein 17-Jähriger bei einem Unfall nach einer Karnevalsfeier lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, werde der Jugendliche derzeit intensivmedizinisch im Krankenhaus betreut.
Der Unfall hatte sich am Freitagabend im Rhein-Sieg-Kreis ereignet: Der Jugendliche war mit einer Gruppe auf einer Karnevalsveranstaltung und befand sich gegen 17.30 Uhr auf dem Rückweg in Richtung Wachtberg. Die jungen Menschen gingen an einer Kreisstraße entlang, als sie diese überqueren mussten. Der 17-Jährige ging als Letzter über die Straße, in dem Moment kam es zum Zusammenstoß. Aus ungeklärter Ursache erfasste ein 46 Jahre alter Mann den 17-Jährigen frontal mit seinem Nissan-SUV.
Der Jugendliche erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde in eine Klinik gebracht. Dort kämpfen Ärzte seitdem um das Leben des jungen Mannes. Die schockierten Begleiter des Opfers wurden noch am Abend in einen bereitgestellten Linienbus gebracht und von Notfallseelsorgern betreut.
Die Unfallursache ist unklar. Der Fahrer des SUV soll nach bisherigen Erkenntnissen nicht alkoholisiert gewesen sein. Die Kreisstraße blieb bis in die späten Abendstunden für die Unfallaufnahme und Spurensicherung gesperrt.
In der Nähe hatte am Abend ein Karnevalsumzug stattgefunden. Wie der WDR berichtete, eilten auch viele Eltern zur Unfallstelle, um ihre Kinder abzuholen. Erst hätten sie aber bei der Polizei als Zeugen aussagen müssen. An der Unfallstelle beträgt die Höchstgeschwindigkeit dem Bericht zufolge 50 Kilometer pro Stunde, allerdings nur im Kreuzungsbereich. Kurz darauf gelte Tempo 70, weshalb in dem Bereich viele Autofahrer zu schnell führen.











