
-15 Grad angekündigt
Wintereinbruch in Norddeutschland: Lkw legen Autobahnen lahm
03.01.2026 – 21:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Eisige Nächte, blockierte Autobahnen und frostige Aussichten: Was der Wintereinbruch bewirkte und worauf sich Pendler und Urlaubsrückkehrer in den nächsten Tagen einstellen müssen.
Schnee, Glätte und Kälte – der Wintereinbruch hat vielerorts in Deutschland den Verkehr behindert und Reisepläne durchkreuzt. Bundesweit gab es Unfälle, vielfach blieb es dabei aber bei Blechschäden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes behält der Winter Deutschland weiter im Griff.
Das Winterwetter dürfte am Sonntag auch Urlaubsrückkehrer treffen – in mehreren Bundesländern beginnt nach den Weihnachtsferien am Montag wieder Schulunterricht. Schneeschauer sind vorrangig vom Nordwesten her bis zum Erzgebirge zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und minus 3 Grad.
In Norddeutschland gerieten auf glatten Autobahnen Fahrer ins Schleudern, Unfälle häuften sich etwa auf der A1 bei dem Winterwetter in der Region. Dort blockierte im Landkreis Oldenburg ein querstehender Sattelzug zeitweise die gesamte Fahrbahn. Auf der A2 bei Herford fuhren sich an einer Steigung mehrere Laster auf der glatten Straße fest. Autofahrer wurden in Folge des Wintereinbruchs gebeten, das Autobahnkreuz Bielefeld weiträumig zu umfahren. Erst am frühen Morgen war die Autobahn wieder frei, wie die Polizei berichtete.
Auf der A1 fuhr zwischen dem Dreieck Ahlhorner Heide und der Anschlussstelle Cloppenburg eine 36-Jährige mit ihrem Auto gegen ein Verkehrszeichen. Die Frau kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Häufig blieb es bei den Unfällen aber bei leichten Verletzungen sowie Blechschäden.
Zahlreiche Unfälle wurden auch aus Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg gemeldet. In Bayern kippte auf der schneebedeckten Autobahn 93 bei Wernberg-Köblitz der Anhänger eines Lastwagens und platzte auf – auf der Fahrbahn in der Oberpfalz verteilte sich eine Ladung Lachs.
Video | Dieses Phänomen ist selten – und könnte sich dennoch ausweiten
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Im Raum Bremen kam es zu starken Beeinträchtigungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn, es gab Verspätungen von einer Stunde und Teilausfälle von Verbindungen. Das Eisenbahnunternehmen Metronom teilte mit, angesichts der hohen Neuschneemengen stießen die Weichenheizungen zunehmend an ihre technischen Grenzen. Der Schnee könne nicht mehr vollständig abgetaut werden und gefriere in vielen Fällen unmittelbar erneut. Weichen und Signale fielen vereinzelt aus.
Am Flughafen Düsseldorf konnten am Samstagnachmittag für 40 Minuten keine Flugzeuge starten oder landen, die Piste wurde nach Angaben eines Sprechers komplett vom Schnee befreit.








