
Zweiter Fall in Reinickendorf
Anwalt entdeckt Einschusslöcher – Polizei ermittelt zu Angriff
27.11.2025 – 03:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Anwalt findet Einschusslöcher an seinem Haus in Berlin-Frohnau. Es ist bereits der zweite derartige Vorfall im Bezirk. Was die Ermittler vermuten.
Ein Rechtsanwalt hat am Dienstagmorgen zahlreiche Einschusslöcher an seinem Wohnhaus in Berlin-Frohnau entdeckt. Nach Informationen der „B.Z.“ trafen mindestens zwölf Geschosse das zweigeschossige Gebäude am Fürstendamm, in dem der Mann lebt und seine Kanzlei betreibt. Auch ein benachbartes Haus soll von zwei Kugeln getroffen worden sein.
Der Eigentümer bemerkte die Beschädigungen gegen 9 Uhr und rief die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt lag der Angriff offenbar bereits mehrere Stunden zurück: Nachbarn berichteten, sie hätten am Montagabend gegen 20 Uhr laute Geräusche gehört, diese jedoch für Feuerwerkskörper gehalten. Verletzt wurde laut Polizei niemand.
Wer die Schüsse abfeuerte und aus welchem Motiv, ist bislang unklar. Eine Schutzgelderpressung schließen die Ermittler laut „B.Z.“ eher aus. Stattdessen könnten persönliche Gründe hinter der Tat stecken. Der betroffene Anwalt äußerte sich nicht zu dem Vorfall.
Der Angriff ist bereits der zweite seiner Art im Bezirk Reinickendorf innerhalb kurzer Zeit. Erst am 15. November hatten Unbekannte auf das Wohnhaus des früheren Hertha-Profis Muhammed Kiprit im Ortsteil Tegel-Süd geschossen. Die Hintergründe jenes Falls sind ebenfalls noch ungeklärt.









