
Für die Frauenmannschaft
Hoeneß bestätigt: FC Bayern will dieses Stadion kaufen
01.12.2025 – 20:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Uli Hoeneß spricht bei einem Kongress über die Stadionpläne des FC Bayern. Außerdem findet der Ehrenpräsident des FC Bayern deutliche Worte in der Equal-Pay-Debatte.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat den geplanten Kauf des Stadions in Unterhaching für die Frauenmannschaft des FC Bayern bestätigt. „Wir kaufen jetzt wahrscheinlich das Stadion in Unterhaching, weil die Stadt das unbedingt loswerden will“, sagte der 73-Jährige am Montag beim Kongress „Sport Marke Medien“ in München. Der Deal soll laut Medienberichten 7,5 Millionen Euro kosten.
Mit dem Umzug vom vereinseigenen Campus in die Münchner Vorstadt erfülle der FC Bayern auch die UEFA-Anforderungen für internationale Spiele, erklärte Hoeneß. „Und dann schauen wir mal, ob es uns gelingt, mehr Zuschauer zu generieren.“ Bislang gestalte sich dies nämlich schwierig für den Verein.
Selbst das kleine Münchner Stadion auf dem Campus, das Platz für 2.500 Zuschauer bietet, sei „nur selten“ ausverkauft. Hoeneß erklärte: „Bei uns musst du trommeln, trommeln, trommeln wie verrückt, wenn wir gegen Paris Saint-Germain oder Arsenal spielen. Wenn dann 20.000 kommen, liegen wir uns schon in den Armen.“ In den USA, Spanien oder England sei der Zuschauerzuspruch wesentlich größer.
Der Bayern-Ehrenpräsident bezeichnete sich als „ein Freund vom Frauenfußball“. Zugleich räumte er beim Kongress „Sport Marke Medien“ aber ein: „Das war ich nicht immer, muss ich sagen. In der Zwischenzeit können die aber ganz gut kicken.“
Geld lasse sich in Deutschland mit Frauenfußball aber nicht verdienen, sagte Hoeneß. Vielmehr verliere man sehr viel. Zur Equal-Pay-Debatte fand er daher deutliche Worte: „Wenn ich da höre: Equal Pay! Da lache ich mich tot!“ Hoeneß betonte: „Equal Pay heißt auch: Equal Income.“










