Geplante Auftritte fallen aus
TV-Star offenbar in Kölner Seniorenresidenz gezogen
22.06.2026 – 16:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Mehrere Operationen stehen Schauspieler Jochen Busse bevor. Deswegen hat der 85-Jährige nun offenbar eine weitreichende Entscheidung getroffen.
Jochen Busse hat offenbar seine Wohnung in Düsseldorf aufgegeben und ist in eine Seniorenresidenz in Köln gezogen. Dem 85-Jährigen stünden nach Angaben der „Abendzeitung München“ mehrere Operationen bevor, nach denen er vor Ort seine Rehabilitation absolvieren will.
Eigentlich sei geplant gewesen, dass Busse in den kommenden Wochen auf der Bühne steht. Vorstellungen seines Stücks „Weiße Turnschuhe“ in Düsseldorf und München wurden jedoch bereits abgesagt. Mittlerweile sei er in die Residenz am Dom in Köln gezogen. Im Gespräch mit der „Abendzeitung“ bezeichnet er den Schritt als „vernünftige Entscheidung“: Nach den Eingriffen könne er die Reha direkt vor Ort absolvieren und sei gut betreut.
Dem Umzug seien eine längere Untersuchungsphase und zunehmende Beschwerden vorausgegangen, wie Busse erklärt. „Ich hatte Schmerzen, bin zum Osteopathen, dann kam eins zum anderen“. Die Diagnose: ein Aneurysma in der Hüfte, das am 29. Juni entfernt werden soll. Erst danach sei eine bereits länger geplante Hüft-Operation möglich. Insgesamt rechne er damit, das nächste halbe Jahr nicht auftreten zu können.
TV-Star trotz gesundheitlicher Probleme zuversichtlich
Trotzdem bleibe Busse insgesamt zuversichtlich: „Ich bin guter Dinge! Mir gefällt es hier, ich bin geistig voll da, habe viele langjährige Freunde in Köln und kenne auch ein paar, die hier in der Residenz leben.“ Finanziell habe er vorgesorgt – er habe sich all die Jahre vorausschauend ein bisschen was zur Seite gelegt.
Seinen Hula-Hoop-Reifen, mit dem er nach eigenen Angaben seit über 15 Jahren täglich trainiere, habe er bereits in der Residenz aufgestellt. Bis zu den Operationen halte er sich außerdem mit Gymnastik fit, so Busse.
Bis zu seinem 80. Lebensjahr habe er täglich einen Kopfstand gemacht und zudem Yoga sowie Ayurveda-Kuren in seinen Alltag integriert. Sein Ziel habe Busse deshalb klar formuliert: „Anfang 2027 wieder auf der Bühne zu stehen, denn das ist mein Lebenselixier.“ Seine Wohnung in München-Schwabing wolle er eigenen Aussagen nach aber behalten.
Ob der Aufenthalt in der Seniorenresidenz dennoch von anhaltender Dauer sein wird, bleibt unklar. „Man muss die Dinge nehmen, wie sie kommen“, so Busse.











