„Na, dann leg jetzt mal richtig los“
TV-Kommentator spricht über DFB-Comeback seines Sohnes
27.03.2026 – 18:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Den Namen Stach verbinden viele Sportfans in Deutschland mit Tennis, doch auch unter Fußballfans gewinnt der Name immer mehr an Bedeutung.
Matthias Stach ist seit mehr als 30 Jahren als TV-Kommentator und Moderator im Sport aktiv. Er gilt als die „Stimme des Tennissports“ in Deutschland und berichtete von allen vier Grand-Slam-Turnieren. Für seine Arbeit bei Eurosport mit Tennis-Legende Boris Becker erhielt er mehrfach den Deutschen Fernsehpreis. Nun drängt jedoch ein anderer Stach ins Rampenlicht – Sohn Anton. Der 27-Jährige feiert nach knapp vier Jahren Abstinenz sein Comeback in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.
Die Rückkehr des Sohnes in den Kreis der besten deutschen Fußballer war für Familie Stach natürlich etwas Besonderes. „Anton hat uns, nachdem der Bundestrainer ihn angerufen hatte, quasi per Familienschalte über die Nominierung informiert. Logischerweise haben wir uns alle unheimlich für ihn gefreut und waren alle der Meinung, dass er sich das verdient hat“, berichtet Matthias Stach auf Anfrage von t-online und ergänzt: „Meine Reaktion war noch: ‚Na, dann leg jetzt mal richtig los!'“
Nach bisher zwei Einsätzen im Jahr 2022 in der Nationalmannschaft unter dem damaligen Bundestrainer Hansi Flick ist Anton Stach jetzt erstmalig von Julian Nagelsmann ins Aufgebot berufen worden. Der Mittelfeldspieler von Premier-League-Klub Leeds United steht im DFB-Kader für die Länderspiele gegen die Schweiz (heute 20.45 Uhr) und Ghana (Montag, 30. März um 20.45 Uhr).
Stach darf sich damit Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme im Sommer machen. „Ich persönlich glaube, dass Anton ein Profil mitbringt, auch durch die vielen starken Minuten in England, das es so nicht gibt im Kreis der Nationalmannschaft. Und seine Standards sind auch nicht so übel“, analysiert Stach Senior die Chancen seines Sohnes, beim Turnier in Mexiko, Kanada und den USA dabeizusein.
Während Sohn Anton eventuell um den WM-Pokal spielt, hat Matthias Stach im Sommer andere Pläne: „Im Juni läuft ja die Rasensaison bei Eurosport auf Hochtouren. Insofern werde ich da wohl im Einsatz sein.“ Eine kleine Hintertür hält sich der 63-Jährige jedoch noch offen: „Sollte alles optimal laufen, kann man ja immer noch überlegen, ob man den Reiseplaner danach noch einmal auspackt. Aber ich bin da eher pragmatisch. Stück für Stück und keine überzogenen Erwartungen, das war und ist mein Credo.“











