„Hat im Fußball nichts zu suchen“
TV-Experte schimpft über Deutschland-Bezwinger
05.07.2026 – 03:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Frankreich hat gegen Paraguay große Probleme, vor allem wegen der rabiaten Spielweise. Mit ihrem Stil verärgern die Südamerikaner auch das deutsche TV-Team.
Frankreich hat sich im WM-Achtelfinale gegen Paraguay lange Zeit schwergetan, sich dank eines Treffers von Kylian Mbappé am Ende aber mit 1:0 durchgesetzt. Dass der Favorit so große Probleme hatte, lag auch an der rabiaten Gangart der Südamerikaner. Paraguays Profis erlaubten sich viele versteckte Fouls, bewegten sich etwa mit einem Schlag gegen Mbappé am Rande der Unsportlichkeit.
MagentaTV-Kommentator Nico Seepe platzte schließlich der Kragen, als Gustavo Velázquez vor dem Strafstoß versuchte, den Elfmeterpunkt mit seinen Stollen zu malträtieren. „Das ist eine Riesensauerei“, schimpfte der Reporter. Zuspruch erhielt er von Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich: „Die Spieler aus Paraguay sind sehr forcierend in Richtung Unsportlichkeiten.“ Er ergänzte, dass die Südamerikaner „unfair“ gespielt hätten.
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Dieses Urteil teilte im Studio auch TV-Experte Manuel Baum. „Das hat im Fußball nichts zu suchen“, kritisierte er das Auftreten des Deutschland-Bezwingers. Umso bemerkenswerter war die Tatsache, dass sich Frankreichs Spieler kaum provozieren ließen. Mbappé ordnete dies nach dem Spiel selbst ein: „Die dachten, wir würden im Smoking zum Spiel erscheinen, aber wir wissen auch, wie man harten Fußball spielt.“
Im Video | Rudelbildung nach harten Fouls
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Sein Trainer, Didier Deschamps, fühlte sich ob der vielen Fouls unterdessen an ein Spiel gegen Uruguay im Jahr 2018 erinnert, als er seinen Superstar zu dessen Schutz auswechseln musste. „Heute habe ich meine beiden stärksten Spieler gebeten, ihn (Mbappé, Anm. d. Red.) am Ende des Spiels für mich zu schützen, weil ich meine Spieler nicht verlieren will.“
Dass Paraguays Profis bis zum Spielende derart austeilen konnten, kreidete Ittrich dem usbekischen Schiedsrichter Ilgiz Tantashev an. „Man muss zumindest ein Zeichen setzen und Gelbe Karten geben“, merkte er während der Partie an. Der Unparteiische sei „präventiv nicht auf der Höhe“, was sich etwa an unzureichender Kommunikation gezeigt habe: „Wenn du nicht vorsorglich mit den Spielern sprichst und Gelbe Karten zeigst, läuft dir das Spiel aus dem Ruder. Er wird nicht akzeptiert, und das ist ein Problem für einen Schiedsrichter.“ Es dürfte Tantashevs letzter Einsatz bei dieser WM gewesen sein.











