Deal mit US-Regierung
Trump zahlt RWE Milliarden für den Stopp von Windkraftprojekten
Aktualisiert am 07.08.2026 – 07:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Der deutsche Energiekonzern RWE zieht sich aus drei Offshore-Projekten zurück und bekommt dafür Geld von der Trump-Regierung. Das fließt in fossile Energie.
Der als Windkraftgegner bekannte US-Präsident Donald Trump hat das nächste Großprojekt gekippt: Der deutsche Energiekonzern RWE wird doch keine Windkraftanlagen in US-Gewässern betreiben. Der Energieriese gibt drei Offshore-Windpachtverträge an die USA zurück und bekommt dafür von der US-Regierung einen Ausgleich in Höhe von 1,22 Milliarden Dollar (rund 1,06 Milliarden Euro). Die Pachtgebiete liegen vor den Küsten der Bundesstaaten New York, Kalifornien und Louisiana.
Die 1,2 Milliarden Dollar investiert RWE nun stattdessen in US-Gasprojekte. Für 900 Millionen Dollar beteiligt sich das Unternehmen an einem Flüssigerdgas-Projekt in Louisiana. Weitere 300 Millionen Dollar fließen in Turbinen für 15 Erdgas-Spitzenlastkraftwerke.
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Fünfte Vereinbarung dieser Art
„Nach sorgfältiger Abwägung wurde festgestellt, dass für diese Projekte in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben ist“, erklärte das RWE. Die Vorhaben befanden sich in einem frühen Entwicklungsstadium. Sie wären erst in den 2030er Jahren in Betrieb gegangen.
Die Vereinbarung ist die fünfte und größte dieser Art in diesem Jahr. Die Trump-Regierung will die Entwicklung von Offshore-Windprojekten stoppen. Der US-Präsident ist ein ausgewiesener Gegner von Windkraft bevorzugt Stromgewinnung aus Kohle und nennt Windkrafträder hässlich.












