Zehntausende betroffen
Amtliche Warnungen wegen Bakterien im Trinkwasser
10.10.2026 – 14:52 UhrLesedauer: 1 Min.
In zwei Wasserwerken in NRW sind E.coli-Bakterien nachgewiesen worden. Die Behörden reagieren umgehend und warnen die Bevölkerung.
In zwei Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sollen die Bewohner ihr Trinkwasser vor dem Gebrauch abkochen. Die Behörden gaben über die Warn-App Nina amtliche Warnungen wegen einer Keimbelastung für die Orte Wesseling und Bornheim heraus. In den beiden Gemeinden zwischen Bonn und Köln leben insgesamt gut 85.000 Menschen. „Kochen Sie Wasser vor dem Trinken, der Zubereitung von Speisen oder zum Zähneputzen sprudelnd ab und lassen Sie es abschließend abkühlen“, hieß es in der Warnmeldung.
Die E.coli-Bakterien seien in den Wasserwerken Bornheim und Urfeld aufgetreten, wie der Rhein-Sieg-Kreis mitteilte. Der betroffene Abschnitt sei umgehend vom Netz genommen und zur Desinfizierung des Wassers eine Chlorierung veranlasst worden. Derzeit würden weitere Proben genommen. Die Maßnahmen würden voraussichtlich noch das ganze Wochenende über gelten.
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Der Bonner „General-Anzeiger“ meldete, dass auch zwei in Alfter bei Bonn gelegene Straßenzüge von dem Abkochgebot betroffen seien. Für Bürger in Wesseling sei ein Infotelefon unter 02236 94420 eingerichtet.

E.coli im Trinkwasser: Durchfall und Erbrechen möglich
Der WDR berichtete, in Wesseling hätten neue Proben am Samstag keine Kontamination mit E.coli-Bakterien angezeigt. Trotzdem sei es noch zu früh für eine Entwarnung.
E.coli-Bakterien können schweren Durchfall, Erbrechen oder Nierenschäden auslösen. Wie die Bakterien in das Trinkwasser gelangen konnten, steht noch nicht fest.












