„Mir bleibt die Luft weg“
Emotionaler Kovač sagt Interview ab
20.09.2026 – 02:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Tod des Co-Trainers Peter Hermann hat den BVB-Coach Niko Kovač besonders getroffen. Er war bei Sky zu Tränen gerührt.
Borussia Dortmunds Coach Niko Kovač hat nach dem Tod seines ehemaligen Co-Trainers Peter Hermann auf ein Interview im ZDF-„Sportstudio“ verzichtet. „An dieser Stelle hatten wir eigentlich vor, mit BVB-Trainer Niko Kovač zu sprechen. Der hat uns aber kurzfristig abgesagt, weil er kurz davor vom Tod seines langjährigen Weggefährten und Co-Trainers Peter Hermann erfahren hat“, erklärte Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein in der Sendung.
Das ZDF zeigte anschließend einen Ausschnitt aus der Pressekonferenz kurz nach der Partie beim VfB Stuttgart (1:0), in der Kovač sichtlich mit den Tränen kämpfte. „Von mir und auch von meinem Bruder der Familie von Peter unser aufrichtiges Beileid. Ein toller Mensch ist von uns gegangen. Nicht nur als Co-Trainer in München, sondern auch als Co-Trainer, als ich noch Spieler in Leverkusen war. Wirklich ein Schock“, sagte Kovač.
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Kovač hatte zuletzt noch Kontakt zu Hermann gesucht
Als er anschließend zur Spielanalyse übergehen wollte, musste er zunächst tief schlucken und kurz innehalten, bevor er seine Ausführungen fortsetzen konnte. Erst kurz zuvor hatte Kovač im Sky-Interview direkt nach Abpfiff der Partie in Stuttgart vom Tod Hermanns erfahren und bereits dort mit den Tränen gekämpft. „Sehr schwierig. Mir bleibt die Luft weg“, sagte der 54-Jährige sichtlich mitgenommen.
„Ich habe auch noch versucht, ich weiß gar nicht, vor ein, zwei Monaten, ihn zu sprechen. Das war gar nicht mehr möglich. Seine Tochter ist ans Telefon gegangen. Die Krankheit war so schwer, dass sie unheilbar war. Deswegen bin ich tieftraurig. Ein toller Mensch hat uns verlassen. Gott habe ihn in seiner Seele gnädig“, fuhr Kovač fort. Hermann litt seit längerer Zeit an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS.
Hermann war wesentlicher Teil von Heynckes‘ Trainerteam beim historischen ersten Triple-Sieg der Münchner im Jahr 2013. Er arbeitete erst zwischen 2011 und 2013, dann auch in Heynckes‘ weiterer Amtszeit von 2017 bis 2018 bei den Bayern, blieb jedoch noch ein Jahr länger als der Erfolgscoach.











