
„Ein solches Verhalten wird nicht toleriert“
Zweitligist verkündet Transfer – Drittligist dementiert
02.01.2026 – 22:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Kennedy Okpala zieht es zum SC Paderborn. Dessen bisheriger Verein zeigt sich erstaunt über den plötzlichen Wechsel – und dementiert den Vollzug.
Der SV Waldhof Mannheim hat „mit Verwunderung“ auf den vermeintlichen Wechsel von Kennedy Okpala zu Zweitligaklub SC Paderborn reagiert. Der Drittligist betonte in einer Mitteilung auf seiner Website, dass Okpala seinen laufenden Vertrag zum Jahresende gekündigt habe und am Freitag nicht zum Training erschienen sei. „Ein solches Verhalten wird vom SV Waldhof Mannheim 07 nicht toleriert. Kennedy Okpala ist weiterhin Spieler des SV Waldhof“, stellte der Klub klar.
Stunden zuvor hatte der SC Paderborn den Transfer des 21-Jährigen als perfekt gemeldet. Nach Angaben der Ostwestfalen soll Okpala einen langfristigen Vertrag unterschrieben haben. Der Spieler werde mit dem Team von Ralf Kettemann direkt ins Trainingslager im türkischen Belek reisen, hieß es.
SC-Geschäftsführer Sebastian Lange erklärte: „Wir freuen uns sehr, dass sich Kennedy für uns entschieden hat und beim SCP07 den nächsten Karriereschritt gehen möchte. Er ist enorm entwicklungsfähig, schnell, beidfüßig und flexibel in der Offensive einsetzbar. Somit passt er hervorragend zum Paderborner Weg.“
In der laufenden Saison erzielte Okpala für Mannheim in 18 Spielen sieben Tore und bereitete fünf weitere vor. Seit seinem Wechsel zum SV Waldhof im Jahr 2021 bestritt er insgesamt 71 Drittligapartien, in denen er 16 Tore und sechs Vorlagen beisteuerte.









