Galeria-Krise
Traditionsbetrieb Fiege stürzt in Insolvenz
Aktualisiert am 30.10.2026 – 12:33 UhrLesedauer: 1 Min.
Das Traditionsunternehmen Fiege muss für seine Betreibergesellschaft in Unna Insolvenz einreichen. Ein Warenhausriese bringt die Firma in Bedrängnis.
Die Krise im deutschen Einzelhandel zieht Kreise. Das Logistikunternehmen Fiege hat für seine Tochtergesellschaft im nordrhein-westfälischen Unna Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen ist durch die Insolvenz der Kette Galeria in Schieflage geraten. Man bemühe sich um neue Kunden. Das Ziel sei, den Standort in Unna zu erhalten, teilte die Firma dem Regionalsender WDR mit.
Die Anfänge von Fiege reichen bis ins Jahr 1873 zurück. Das Unternehmen zählt nach eigenen Angaben weltweit rund 21.000 Mitarbeiter und machte zuletzt einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Am Standort Unna arbeiten rund 1.250 Beschäftigte.
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Galeria hatte Anfang Oktober erneut einen Insolvenzantrag gestellt. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen läuft vorerst weiter. Ob und welche Standorte schließen müssen, ist offen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Kebekus will das Filialnetz prüfen und dabei jedes Warenhaus einzeln auf seine wirtschaftliche Tragfähigkeit abklopfen.
Fiege betreibt in Unna in Kooperation mit Galeria ein Auslieferungszentrum. Nach Angaben des Betriebs hat man sich mit Galeria auf eine Fortsetzungsvereinbarung bis zum Jahresende verständigt.












