In Spanien
Polizisten machen brisanten Fund auf Yacht
Aktualisiert am 21.09.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Yacht unter polnischer Flagge gerät vor der Küste Spaniens ins Visier der Behörden. Dann machen die Ermittler einen Fund.
Die spanischen Behörden haben rund 650 Kilometer vor der Küste Galiciens im Nordwesten des Landes eine Segelyacht mit 2,1 Tonnen Kokain an Bord gestoppt. Die vier Besatzungsmitglieder aus Argentinien, Uruguay, Kolumbien und Albanien seien festgenommen worden – ebenso wie ein Mitglied der mutmaßlichen Bande in Girona, teilte die spanische Steuer- und Zollbehörde AEAT mit. Die Yacht wurde in den Hafen von Vigo geschleppt.
Das 14 Meter lange Gefährt unter der Flagge Polens sei den Behörden schon vor einiger Zeit als verdächtig aufgefallen, hieß es. Seit sie im Juli aus dem Hafen der Ortschaft Roses an der spanischen Mittelmeerküste in der Nähe der Grenze zu Frankreich auslief, wurde sie beschattet, wie die AEAT weiter mitteilte.
Wie kamen die Drogen auf die Yacht?
Alles deute darauf hin, dass es sich um eine kriminelle Gruppe handele, die sich auf den Drogenschmuggel mit Segelbooten spezialisiert und ihre Dienste kriminellen Organisationen in Osteuropa und auf dem Balkan angeboten habe, betonte die spanische Zollbehörde. An der erfolgreichen Beschlagnahme seien auch der französische Zoll, die polnische und britische Polizei sowie die amerikanische Antidrogenbehörde DEA beteiligt gewesen.
Woher die Drogen stammten und wann und wo sie auf die Yacht gebracht wurden, teilte die AEAT zunächst nicht mit. Die Behörde bezeichnete die Operation lediglich als Teil des Kampfes gegen den Drogenhandel auf der sogenannten „Kokainroute über den Atlantik“. Diese ist demnach dafür bekannt, dass dabei Segelboote aus Südamerika genutzt werden, die die Drogen mitten im Atlantik umladen, um sie anschließend möglichst unauffällig nach Europa zu schmuggeln.












