
In Arkansas und Texas sterben Teenager
Tödlicher Wintersturm – Opferzahl steigt
27.01.2026 – 10:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Großen Teilen der USA fehlt noch immer der Strom, Straßen verschwinden unter Schneemassen. Die Zahl der Toten steigt.
Einem heftigen Wintereinbruch mit eisigen Temperaturen sind in den USA bereits zahlreiche Menschen zum Opfer gefallen. Von Arkansas im Süden bis nach Neuengland im Nordosten bedeckt tiefer Schnee das Land. Die Nachrichtenagentur AP zählte bisher 30 Tote.
In Massachusetts wurden zwei Menschen von einem Schneepflug überfahren, in Arkansas und Texas starben Teenager bei Rodel-Unfällen. Allein in der Millionenmetropole New York wurden acht Menschen draußen in der Kälte gefunden – vermutlich erfroren.
Die starken Schneefälle führten zudem zu Stromausfällen, insbesondere im Süden der USA. In mindestens 20 Bundesstaaten und der US-Hauptstadt Washington galt am Montag (Ortszeit) weiter der Notstand.
Laut der Internetseite Poweroutage.com waren am Montagabend noch immer mehr als 550.000 Haushalte ohne Strom. Im US-Bundesstaat Tennessee waren es rund 200.000 Haushalte, in Mississippi mehr als 147.000 Haushalte.
Laut dem Nationalen Wetterdienst (NWS) fielen nördlich von Pittsburgh (US-Staat Pennsylvania) bis zu 50 Zentimeter Schnee. Der NWS warnte, die Temperaturen könnten in weiten Teilen des Nordens der USA „bis zum 1. Februar durchgehend unter dem Gefrierpunkt“ liegen. Bis zu minus 45 Grad seien möglich, hieß es. Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, zu Hause zu bleiben.
Auch auf den Verkehr hat der Wintereinbruch enorme Auswirkungen. An mehreren großen Flughäfen wie in Washington, Philadelphia und New York waren am Wochenende fast alle Flüge gestrichen worden. Der Internetseite Flightaware.com zufolge fielen seit Samstag landesweit mehr als 19.000 Flüge aus.











