Das steckt dahinter
Prinzessin Désirées Töchter erben alles – Sohn bekommt nichts
08.06.2026 – 12:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Testament der verstorbenen Prinzessin Désirée wird ihr Sohn Carl nicht bedacht. Diese Entscheidung begründete sie in ihrem letzten Willen.
Am 21. Januar 2026 starb Prinzessin Désirée, die ältere Schwester von König Carl Gustaf, im Alter von 87 Jahren in ihrem Zuhause in Koberg in Västergötland. Der schwedische Palast teilte damals mit, sie sei „friedlich und ruhig im Kreise ihrer Familie“ gestorben.
Knapp fünf Monate später liegt nun ihr Testament vor. Wie die schwedische Zeitung „Expressen“ auf Grundlage des Nachlassverzeichnisses berichtet, erben Désirées beide Töchter das gesamte Vermögen der Prinzessin. Ihr Sohn Carl Silfverschiöld geht leer aus – doch dafür gibt es einen Grund, den Désirée selbst schriftlich festgehalten hat.
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Das Nachlassverzeichnis weist ein Gesamtvermögen von 126 Millionen Kronen aus, umgerechnet rund 11,6 Millionen Euro. Aufgeteilt wird es auf Désirées Töchter Christina Louise De Geer und Hélène Silfverschiöld. Zum Erbe zählen Bargeld, Wertpapiere sowie Schmuck im Wert von knapp einer Million Kronen, rund 367.000 Euro.
Hinzu kommt eine Wohnung in Santa Ponça auf Mallorca, deren Wert auf 6,5 Millionen Kronen, rund 596.000 Euro, geschätzt wird. In derselben Urlaubsgegend hatte bis zu ihrem Tod im Jahr 2024 auch Désirées Schwester Prinzessin Birgitta gelebt.
Sohn erbte Privatvermögen seines Vaters
Warum Sohn Carl leer ausgeht, hatte Désirée im Testament selbst begründet. „Mit dieser Verfügung habe ich meinen Sohn Carl benachteiligt. Er wurde jedoch dafür in dem heute von meinem Ehemann errichteten Testament sowohl hinsichtlich seines Privatvermögens als auch des Vermögens, das er mit Erbpachtrecht besitzt, reichlich entschädigt“, zitiert „Expressen“ die Prinzessin.
Tatsächlich hatte Carl Silfverschiöld nach dem Tod seines Vaters, Baron Niclas Silfverschiöld, im Jahr 2017 bereits dessen gesamtes Privatvermögen geerbt: 26 Millionen Kronen, rund 2,4 Millionen Euro, sowie die Erbgüter Koberg und Gåsevadsholm. Die beiden Güter umfassen zusammen 20.000 Hektar und sollen gut eine halbe Milliarde Kronen, also etwa 46 Millionen Euro, wert sein. Nachlassverwalter Carl-Fredrik Herslow hatte damals erklärt: „Die Geschwister sind sich einig, und die Schwestern wurden entschädigt.“











