Nach Tod von TV-Legende
„Ich möchte nicht, dass der Name von Tiedemann verschwindet“
31.03.2026 – 10:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Theresa von Tiedemann spricht erstmals über den Tod ihres Vaters Carlo. Sie will verhindern, dass sein Name in Vergessenheit gerät und zieht berufliche Konsequenzen.
Die Hamburger Moderatorin Theresa von Tiedemann hat nach dem Tod ihres Vaters Carlo von Tiedemann ihren Geburtsnamen wieder angenommen. Sie wolle verhindern, dass der bekannte Name aus der Öffentlichkeit verschwindet, sagte sie dem „Hamburger Abendblatt“. Zudem hat die 44-Jährige den NDR verlassen.
Carlo von Tiedemann prägte den NDR über Jahrzehnte. Mit Sendungen wie der „Aktuellen Schaubude“ wurde er im Norden zur Kultfigur. Im Juni 2025 starb er im Alter von 81 Jahren in Hamburg.
Der Tod ihres Vaters habe sie verändert, sagte von Tiedemann dem „Abendblatt“. Vieles sei noch nicht verarbeitet. Als Erinnerung trägt sie unter anderem ein Tattoo mit den Worten „Be strong“ in seiner Handschrift.
Die Rückkehr zum Namen sei für sie mehr als Symbolik. „Ich möchte nicht, dass der Name von Tiedemann aus der Öffentlichkeit verschwindet“, sagte die 44-Jährige dem „Abendblatt“. Die Entscheidung markiere auch einen persönlichen Neuanfang.
Nach vielen Jahren beim NDR, wo sie bereits ihr Volontariat absolvierte und später unter anderem das „Hamburg Journal“ moderierte, zog sie einen Schlussstrich. Sie habe sich dort zuletzt nicht mehr wohlgefühlt, sagte von Tiedemann dem „Abendblatt“. Das Klima habe sich verändert.
Künftig arbeitet sie als Coachin und Speakerin und hilft Menschen, sicher vor Publikum aufzutreten und Lampenfieber zu überwinden. Dabei beruft sie sich auch auf ihren Vater: „Ein kleiner Carlo von Tiedemann steckt in jedem von uns.“












