Brutstätten verhindern
Stadt warnt vor Tigermücken-Saison: Das ist zu beachten
12.03.2026 – 18:59 UhrLesedauer: 3 Min.
Was tun gegen die Tigermücke? Die Stadt München hat wieder Tipps veröffentlicht, wie man Brutstätten verhindert und sich vor Krankheiten schützt.
Mücken sind zwar lästig, ebenso wie ihre Stiche – doch jeder weiß, dass sie zum Sommer gehören. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch eine Mücke eingeschlichen, die nicht zu uns gehört: die Asiatische Tigermücke.
Der Klimawandel führt dazu, dass die Wärme- und Hitzeperioden nicht nur extremer werden, sondern auch länger dauern. Für die Tigermücke herrschen dann ideale Bedingungen, um sich hier auszubreiten. Doch die Tiere können auch Krankheitserreger übertragen. Deshalb veröffentlicht die Stadt München regelmäßig Tipps und Warnungen zur Tigermücke.
Asiatische Tigermücken sind, wie der Name schon sagt, eine invasive Art und bei uns nicht heimisch: Laut Tropeninstitut sind sie seit 2007 in Europa nachgewiesen. Eingeschleppt wurden sie nach Italien, vermutlich über Frachter. Mittlerweile wurden sie neben Deutschland in fast allen EU-Ländern nachgewiesen.
Neben den üblichen, unangenehmen Reaktionen eines Stichs übertragen die Tiere zwei Krankheitserreger:
Tigermücken sind gegen die meisten Pestizide und Insektizide immun; aktuell sind in der EU nur zwei Insektizide zugelassen. Hinzu kommt, dass immer mehr Populationen immun gegen die Nervengifte werden. Das heißt, es wird zunehmend schwieriger, die Verbreitung der Tigermücke zu verhindern.
Einer der einfachsten Wege, die Ausbreitung einzudämmen, ist die Bildung von Brutstätten zu verhindern, damit sich die Tiere nicht vermehren können. In einer Mitteilung vom Mittwoch (11. März) riet das Gesundheitsreferat daher dazu, sich auf die anstehende Saison vorzubereiten.
Konkret geht es um die Eier der Mücken: Diese sind laut Mitteilung sehr robust gegenüber Trockenheit, Frost und Minusgraden. Man geht daher davon aus, dass die im Herbst gelegten Eier den Winter überstanden haben und bald erwachsene Tigermücken daraus schlüpfen werden. Das Gesundheitsreferat betont, dass diese Wahrscheinlichkeit in München zwar gering sei – aber vorbeugendes Handeln helfe dabei, die Ausbreitung zu verhindern, heißt es. Das geht in drei Schritten:











