15.55 Uhr: Die private Rettungsinitiative will offenbar ihren ursprünglichen Plan verfolgen, Buckelwal Timmy auf einer Plane zwischen zwei Pontons zu transportieren. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Dem Bericht zufolge besteigen Taucher Boote der DLRG, um zum Wal zu gelangen.

15.52 Uhr: Der Berliner Walforscher und Biologe Fabian Ritter hat sich gegen weitere Rettungsversuche für den Buckelwal in der Ostsee ausgesprochen. „Ich würde jetzt tatsächlich an der Stelle mal ganz deutlich sagen: Dieser Wal macht, was er will. Er ist nicht zu kontrollieren und wir müssen jetzt endgültig einsehen, dass es für uns nicht möglich ist, diesen Wal aktiv zu retten. Wir sollten ihm im Moment nur den größten Gefallen tun, indem wir ihn sein lassen“, sagte Ritter der Deutschen Presse-Agentur.

14.13 Uhr: Im Livestream ist jetzt zu sehen, dass wieder Retter bei Timmy sind und ihn mit Booten umkreisen.

13.51 Uhr: Wal Timmy liegt am Ausgang der Bucht – immer noch an derselben Stelle wie inzwischen seit Stunden. Die Helfer scheinen sich vorerst zurückgezogen zu haben. Schon seit Längerem sind sie nicht mehr in der Nähe des Wals zu sehen.

12.48 Uhr: Wie im Livestream zu sehen ist, fahren Jetskis mit hoher Geschwindigkeit immer wieder auf Buckelwal Timmy zu und bremsen kurz vor dem Tier ab. Möglicherweise wollen die Helfer ihn damit zum Weiterschwimmen animieren. Unternehmerin Karin Walter-Mommert hatte zuvor gesagt, dass das Tier demnächst wieder mobilisiert werden soll. Man werde eine „sehr ruhige Aktion durchführen, die hoffentlich zum Erfolg führt. Es ist ein Nadelöhr, durch das er durch muss“.

Im Video | Aufnahme zeigt: Wal Timmy schwimmt plötzlich los

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Quelle: dpa

12.12 Uhr: Laut Umweltminister Till Backhaus (SPD) wird die Zeit für Buckelwal Timmy knapp. „Ab jetzt sinkt der Wasserstand“, sagte er bei einem Pressestatement am Mittag. Der Wal liege „nicht vollständig“ auf, betonte er, sondern er ruhe sich aus. Er habe weiterhin eine Chance und könne diese nutzen. Man habe einen „erfolgreichen Lichtblick“ erlebt bei einem Rettungsversuch, den es so „in Deutschland noch nie gegeben“ habe. Man müsse jetzt „hoffen, dass wir weiterkommen“.

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