Negativrekord für Castingshow
„The Voice of Germany“ erreicht schlechteste Quote aller Zeiten
12.09.2026 – 10:23 UhrLesedauer: 2 Min.
„The Voice of Germany“ startete mit 1,29 Millionen Zuschauern. Doch beim jungen Publikum brach die Zahl gegenüber dem Vorjahr glatt in zwei Hälften.
Ein neuer Sendeplatz, ein neuer Moderator: Die 16. Staffel von „The Voice of Germany“ bringt gleich mehrere Veränderungen mit sich. „Frühstücksfernsehen“-Star Matthias Killing ersetzt Thore Schölermann, der die Castingshow 14 Jahre lang moderiert hatte.
Zudem wird die Sendung dieses Mal nicht mehr donnerstags und freitags ausgestrahlt, sondern freitags und samstags. Nur an den Coaches hat sich nichts verändert: Rea Garvey, Nico Santos, Shirin David sowie Michi Beck und Smudo als Duo sitzen auch in diesem Jahr wieder auf den Jurystühlen.
200.000 Zuschauer in der Zielgruppe
Am Freitag fiel der Startschuss für die neue Staffel. Sat.1 zeigte um 20.15 Uhr die erste Folge. 1,29 Millionen Menschen verfolgten den Auftakt. In der werberelevanten Gruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es allerdings nur 200.000 Zuschauer. Das entspricht einem Marktanteil von 6,3 Prozent und ist damit der niedrigste Wert, den die Sendung seit ihrem Start erzielt hat, wie das Medienmagazin „dwdl.de“ berichtet.
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Zum Vergleich: Im Jahr 2025 hatten noch 410.000 Menschen aus der Zielgruppe eingeschaltet, was damals für einen knapp zweistelligen Marktanteil gereicht hatte. Insgesamt schalteten im vergangenen Jahr 1,36 Millionen Menschen ein.
Die zweite Folge wird am Samstag auf ProSieben ausgestrahlt. Ob sie mehr Zuschauer vor die Bildschirme locken wird? Auf dem neuen Sendeplatz wartet starke Konkurrenz: RTL setzt heute auf die 2. Bundesliga, die ARD zeigt das große Jubiläum der „Maus-Show“ mit Esther Sedlaczek. Im ZDF läuft ein neuer „In Wahrheit“-Krimi. Sat.1 strahlt währenddessen den Kultfilm „The Green Mile“ aus.











