
Leser über Bremer „Tatort“
„Ich schaue mir das zukünftig nicht mehr an“
Aktualisiert am 26.01.2026 – 18:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Der jüngste „Tatort“ konnte die Zuschauer nicht überzeugen. Der Neuzugang löst bei den t-online-Lesern jedoch Begeisterung aus.
Am Sonntag ging es für den „Tatort“ nach Bremen. Im Film „Wenn man nur einen retten könnte“ ermittelten die Kommissarinnen Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) und Linda Selb (Luise Wolfram) in einem Todesfall im Studentenmilieu. Eine Jurastudentin wird morgens in der Nähe eines Nachtclubs leblos aufgefunden. Die Täterin: ihre Schwester.
Fast acht Millionen Menschen schalteten ein. Damit holte sich die ARD am Sonntagabend den Tagessieg. Doch richtig überzeugen konnte der Film wohl trotzdem nicht. Einige t-online-Leser zeigen sich enttäuscht.
„Wieder einmal versucht, einen ‚Tatort‘ zu schauen, aber nach 20 Minuten hatten wir genug. Wir werden den nächsten gar nicht erst anschalten, es sei denn, es ist Münster, Köln oder Wien“, schreibt zum Beispiel Leser Karl H. Steiner.
Ähnliche Worte fand auch Uwe Dinkat: „Nach etwa 30 Minuten habe ich abgeschaltet. Die Handlung war leider sehr trocken und konnte mich nicht fesseln.“ Elke Damerow schreibt: „Das war einer der langweiligsten ‚Tatorte‘ seit Langem.“
„Ich hoffe jedes Mal, aber es wird nicht besser“, meint Christa Schaaf. Der „Tatort“ sei „fade und einfach nur substanzlos“ gewesen. „Ich erwarte von einem ‚Tatort‘ wesentlich mehr Spannung. Wieder mal grottenlangweilig und grottenschlecht.“
Michael Dietz sagt: „Die letzten ‚Tatorte‘ haben sehr viel an ihrer Individualität verloren. Die Handlungen waren weit entfernt von der Realität. Es gibt leider nur noch wenige Tatorte, die sich das Ansehen lohnt und unterhaltsam sind.“ Als Beispiel nennt er die Fälle aus Münster.
Margit Loehnchen empfand die Handlung als gut, zeigt sich aber enttäuscht von den Ermittlern: „Die Kommissare waren äußerst unsympathisch und unangenehm. Macht keinen Spaß, mit denen einen ‚Tatort‘ zu sehen.“











