Wieder Streik im ÖPNV?
Tarifverhandlungen: BVG legt Verdi erstes Angebot vor
05.03.2026 – 19:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach den Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi macht die BVG ein erstes Angebot. Ein Termin für weitere Verhandlungen steht auch schon fest.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben in der aktuellen vierten Verhandlungsrunde der Tarifgespräche mit der Gewerkschaft Verdi ein erstes Angebot vorgelegt. Dieses diene als Einstieg und Grundlage für weitere Gespräche, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. „Zu einzelnen Themenfeldern wurden gemeinsam Verhandlungskorridore abgesteckt“, so die BVG.
Auf Basis des BVG-Angebots sei mit der Gewerkschaft vereinbart worden, unter anderem die Themen Urlaub und Urlaubsgeld, Mindestruhezeiten, Länge von Schichten und die Dauer von Wendezeiten weiterzuverhandeln.
Die Arbeitnehmerseite fordert etwa eine Mindestruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Diensten, eine höhere Urlaubsgeldzahlung und längere Wendezeiten an Endstationen. Über höhere Löhne wird nicht verhandelt.
Die Verkehrsbetriebe zeigten sich optimistisch, was die bereits für den 19. und 20. März vereinbarten Anschlussgespräche mit Verdi betrifft: „Der Einstieg in die konkreten Verhandlungen ist gemacht, und wir bewegen uns aufeinander zu“, sagte Jenny Zeller-Grothe, die BVG-Verhandlungsführerin und Vorständin Betrieb und Personal.
Jetzt gelte es, weiterzuverhandeln und am Verhandlungstisch um Schwerpunkte und gute Lösungen zu ringen. Um die vereinbarten Themen für die neue Gesprächsrunde vorzubereiten, habe man einen zusätzlichen Sondierungstermin für den 12. März vereinbart, so die BVG weiter. Zu einem neuen Streik wird es also in den kommenden zwei Wochen wohl nicht kommen.












