Auch können Sie einen Ökostrom-Tarif wählen: Siegel wie „Ok-Power“ oder „Grüner Strom“ signalisieren dabei, dass die Unternehmen sich aktiv für den Ausbau erneuerbarer Energien einsetzen. Ökostrom ohne Siegel stammt meist aus dem Ausland und wurde eingekauft (sogenannter Basis-Ökostrom).
Achtung bei Vorkasse und Pakettarifen
Die Vergleichsrechner listen Ihnen die Angebote vom billigsten bis zum teuersten Tarif auf. Um eine volle Übersicht über Tarife zu bekommen, deaktivieren Sie die „Empfehlungen des Vergleichsportals“ und die Möglichkeit der „Wechselmöglichkeit nur über das Vergleichsportal“.
Vermeiden Sie außerdem Tarife mit Vorkasse und sogenannte Pakettarife: Sie bezahlen dabei eine bestimmte Abnahmemenge und bekommen nichts erstattet, falls Sie weniger verbrauchen. Lassen Sie sich zuletzt nicht allein von einem günstigen Preis locken: Einige Energieanbieter können nach Vertragsabschluss jedoch Probleme bereiten.
Hilfreich sind an dieser Stelle Bewertungen anderer Kunden. Lesen Sie sich am besten die mittleren Bewertungen durch, da herausragende und sehr schlechte Ratings auch gefälscht sein können. Auch eine kurze Internetrecherche zum Anbieter kann nicht schaden, da Sie damit schnell auf Unstimmigkeiten stoßen dürften.
Was ist mit Bonuszahlungen?
Viele Anbieter werben mit einem Neukundenbonus. Deshalb landen sie bei der Suche oft unter den günstigen Anbietern. Beachten Sie aber, dass der Bonus nur einmal und teils erst deutlich nach Vertragsschluss gezahlt wird. Auch hört man immer wieder von Rechtsstreitigkeiten, wenn es um die Zahlung von Boni geht.
Die Voreinstellung „Boni berücksichtigen“ können Sie bei der Suche auch wegklicken. Alternativ können Sie Vergleiche mit verbraucherfreundlicher Filterung wie den Stromvergleich von „Finanztip“ verwenden. Das Onlineportal schreibt, dass es Tarife ausschließt, die „nach eigenen Berechnungen als nicht kostendeckend aufgefallen sind“.
Wie funktioniert der Wechsel?
Häufig übernehmen die neuen Anbieter die Kündigung beim alten Stromanbieter für Sie. Nur im Fall einer Sonderkündigung müssen Sie sich persönlich an Ihren alten Versorger wenden. Wechseln Sie über ein Vergleichsportal, können Sie die Eingabemaske dort nutzen, sonst bestellen Sie Ihren Strom auf der Internetseite des neuen Anbieters.
Notwendig ist, dass Sie das Startdatum des neuen Vertrags angeben oder „so bald wie möglich“ wählen. Oft müssen Sie den aktuellen Zählerstand mitschicken und zum Tag des Anbieterwechsels erneut den Zählerstand durchgeben. Das geht oft per Online-Formular, E-Mail und auch telefonisch.
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