
Ungewöhnliches Konzept
Stricken und Glotzen: Strickkino in Berlin zieht Besucher an
10.01.2026 – 07:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Mehrere Kinos in Berlin bieten in den Wintermonaten ein besonderes Erlebnis: Dabei lässt sich Handarbeit mit Filmklassikern verbinden.
Ein ungewöhnliches Konzept findet zum wiederholten Male am Wochenende in einigen Berliner Kinos statt: Während des Films sind Besucher eingeladen, fleißig zu stricken. Das Yorck Kino in Kreuzberg hat seit Mai 2025 sogar einen speziellen „Craft Club“ eingerichtet, bei dem Besucher während der Filmvorführung die Stricknadeln nutzen können. Nach Angaben des Kinos findet das Angebot alle sechs Wochen statt.
Bei den Veranstaltungen laufen Filmklassiker, die selten auf der großen Leinwand zu sehen sind. Das Licht bleibt während der Vorstellung gedimmt, damit die Handarbeit möglich ist. Besonders geeignet seien Strick- oder Häkelprojekte, die auf dem Schoß Platz finden, teilt das Yorck Kino mit. Für Anfänger empfiehlt das Kino eine kleine Handarbeitslampe.
Die nächste Vorstellung findet am Sonntag (11. Januar) statt. Dann flimmert der Klassiker „Was das Herz begehrt“ mit Jack Nicholson und der im Oktober 2025 verstorbenen Diane Keaton. Ein Ticket kostet elf Euro.
Auch das UNION Filmtheater in Berlin-Friedrichshagen bietet ein ähnliches Konzept. Dort können Besucher ebenfalls bei gedimmtem Licht ihre Handarbeiten mitbringen und während der Filmvorführung daran arbeiten.
Auch hier findet die nächste Vorführung am Sonntagabend statt. Gezeigt wird der Film „Little Women“ mit Meryl Streep und Emma Watson. Die Vorstellung ist jedoch bereits ausverkauft.










