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Home » Stevenweert – Wandern zwischen Wildpferden und Seen
Deutschland

Stevenweert – Wandern zwischen Wildpferden und Seen

By zeit-heute.deApril 5, 20262 Mins Read
Stevenweert – Wandern zwischen Wildpferden und Seen
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Osterausflug ab Düsseldorf

Stevenweert – Wandern zwischen Wildpferden und Seen


05.04.2026 – 18:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Wanderweg führt auch durchs Wasser: Er ist rund sechs Kilometer lang. (Quelle: Emile van Baardwijk/imago)

Wer Wildpferde beobachten will, muss nicht weit reisen. Eine Stunde von Düsseldorf entfernt wartet ein Naturerlebnis, das viele hier nicht erwarten würden.

Nur einen Katzensprung von Düsseldorf entfernt wartet ein Naturerlebnis, das viele so nah an NRW kaum vermuten würden: frei lebende „Wildpferde“ entlang der Maas bei Stevensweert in den Niederlanden.

Gerade einmal eine Stunde dauert die Anreise mit dem Auto von Düsseldorf bis in die Region der Maasplassen. Damit eignet sich Stevensweert perfekt für einen spontanen Halbtages- oder Tagesausflug – ohne lange Planung.

Im Naturschutzgebiet rund um den Molenplas leben sogenannte Konik-Pferde, eine robuste Ponyrasse, die hier halb wild unterwegs ist. Sie streifen in kleinen Gruppen durch die offenen Wiesen, grasen am Wasser oder stehen plötzlich mitten auf dem Wanderweg – Begegnungen, die sich fast wie eine kleine Safari anfühlen.

Streng genommen sind es keine „echten“ Wildpferde, doch sie leben weitgehend sich selbst überlassen und übernehmen eine wichtige Aufgabe: Gemeinsam mit Galloway-Rindern halten sie die Landschaft offen und fördern so die Artenvielfalt.

Mit etwas Glück lassen sich sogar größere Herden beobachten – teils mit mehreren Dutzend Tieren.

Besonders schön ist der abwechslungsreiche Premium-Wanderweg am Molenplas. Er ist rund sechs Kilometer lang und dauert etwa zwei Stunden. Mit seinem flachen Verlauf ist er auch für Einsteiger geeignet.

Die Route führt über schmale Pfade, kleine Brücken und entlang weiter Wiesen – genau dort, wo die Pferde unterwegs sind. Immer wieder öffnen sich Blicke auf Seen, die durch den früheren Kiesabbau entstanden sind und heute ein wichtiges Naturparadies bilden. Hier finden sich auch tausend Jahre alte fossile Eichenstämme, die bei der Gewinnung des Kies freigelegt wurden.

Früh kommen lohnt sich: Morgens und abends sind die Chancen auf Tierbeobachtungen am größten. Dabei gilt: Abstand halten, die Pferde sind zwar an Menschen gewöhnt, bleiben aber Wildtiere. Zudem sollte festes Schuhwerk getragen werden, denn einige Abschnitte können je nach Wasserstand matschig sein. Geparkt werden kann am Sint Annaweg in Stevensweert.

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