Staus drohen
Diese Routen werden jetzt zum Nadelöhr
31.07.2026 – 08:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg haben nun alle Bundesländer schulfrei. Das hat auch Folgen für Autobahnen im Norden.
Der ADAC warnt vor erheblichen Staus auf den Autobahnen in Richtung Nord- und Ostsee. Das erste August-Wochenende 2026 dürfte laut dem Automobilclub eines der staureichsten der gesamten Saison werden. Grund dafür ist der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg, womit nun in ganz Deutschland Schulferien herrschen.
Zu den meistbelasteten Strecken zählt der ADAC die A1 Bremen–Hamburg–Fehmarn, die A7 Hannover–Hamburg–Flensburg, die A23 Hamburg–Heide sowie die A24 Hamburg–Schwerin–Berlin.
Viele Fans fahren nach Wacken
Ein Sprecher der Autobahn GmbH Nord teilte mit, dass in der Hauptreisezeit keine neuen Baustellen eingerichtet werden. Dennoch gibt es mehrere bestehende Engpässe. In Schleswig-Holstein sorgen die Rader Hochbrücke auf der A7 über den Nord-Ostsee-Kanal, ein Abschnitt der A1 zwischen Ratekau und Scharbeutz nördlich von Lübeck sowie das Autobahnkreuz Bargteheide nordöstlich von Hamburg für Verzögerungen. Dort treffen die A21 und die B404 auf die A1, und die eigentlich dreispurigen Fahrbahnen verengen sich im Baustellenbereich.
Auf der A24 zwischen Hamburg und Berlin müssen Reisende im Bereich zwischen Witzhave und Schwarzenbek/Grande mit Wartezeiten rechnen, da je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. Die A23 Hamburg–Heide wird an diesem Wochenende zusätzlich durch das Wacken Open Air belastet. Für das Heavy-Metal-Festival bei Itzehoe wurden 85.000 Karten verkauft.
Bauarbeiten beim Elbtunnel
Die Elbquerungen in Hamburg dürften sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg zum Problem werden. Nördlich und südlich des Elbtunnels auf der A7 laufen Bauarbeiten zur Erweiterung auf acht Fahrstreifen. Im Abschnitt Altona entsteht dabei ein gut zwei Kilometer langer Lärmschutztunnel.
An der Norderelbbrücke der A1 gelten wegen des schlechten Zustands des Bauwerks Verkehrseinschränkungen, die den Verkehr häufig bereits ab der Süderelbbrücke ins Stocken bringen. Beide Elbquerungen sollen durch Neubauten ersetzt werden.
Reisende mit Ziel Dänemark müssen an der A7 bei Ellund mit längeren Wartezeiten rechnen, besonders am Samstag. Am vergangenen Samstag hatte sich der Verkehr dort auf rund 19 Kilometer gestaut. Auch am Grenzübergang auf der A11 (Berlin–Stettin) bei Pomellen sind wegen Kontrollen Wartezeiten möglich.











