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Home » Starnberger Geschäftsmann getötet: Spuren zeigen „massive Gewalteinwirkung“
Deutschland

Starnberger Geschäftsmann getötet: Spuren zeigen „massive Gewalteinwirkung“

By zeit-heute.deJuli 23, 20262 Mins Read
Starnberger Geschäftsmann getötet: Spuren zeigen „massive Gewalteinwirkung“
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Polizei: „Massive Gewalteinwirkung“

Starnberger Geschäftsmann getötet – Motiv wohl Habgier


Aktualisiert am 23.07.2026 – 13:47 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Absperrband der Polizei (Symbolbild): Nach tagelanger Suche wurde die Leiche eines 51-Jährigen gefunden. (Quelle: David Inderlied/dpa)

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Im Münchner Stadtteil Freimann wurde ein 51-jähriger Mann getötet. Seine Lebensgefährtin hatte ihn zunächst als vermisst gemeldet.

Ein vermisster Geschäftsmann ist tot im Raum Garmisch-Partenkirchen gefunden worden. Das teilte die Münchner Polizei am Donnerstagvormittag in einer Pressekonferenz mit. Nach Angaben der Polizei starb der Mann durch massive Gewalteinwirkung. Ein 37 Jahre alter Tatverdächtiger aus Garmisch-Partenkirchen wurde festgenommen und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen stehen nach Angaben der Polizei noch am Anfang. Viele Details könnten aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht genannt werden.

Spuren belegen „Massive Gewalteinwirkung“

Der Geschäftsmann und seine Lebensgefährtin hatten ihren Lebensmittelpunkt im Landkreis Starnberg. Nachdem der Mann nicht wie gewohnt von der Arbeit nach Hause gekommen war, wurde er als vermisst gemeldet. Kurze Zeit später entdeckte ein Polizist dessen Fahrzeug auf einem Parkplatz vor der Motorworld im Münchner Stadtteil Freimann.

Der Vermisste hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen am Mittwoch, 15. Juli, in dem gewerblich genutzten Objekt aufgehalten. Die dort festgestellten Spuren wiesen der Polizei zufolge auf ein Gewaltdelikt hin. Am Freitag, 17. Juli, verdichteten sich die Hinweise. Am Sonntag, 19. Juli, gingen die Ermittler schließlich nach einer Neubewertung des Falls von einem Tötungsdelikt mit Tatort in München aus.

Zugleich ergaben sich Hinweise, dass der Getötete zunächst in den Bereich des Anzinger Forstes gebracht worden sein könnte. Die Polizei leitete dort umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Dabei kamen eine Hundertschaft, Diensthunde, ein Polizeihubschrauber und Drohnen zum Einsatz.

Leiche nahe Garmisch-Partenkirchen gefunden

Im Laufe der Ermittlungen erhärtete sich schließlich der Tatverdacht gegen einen 37-Jährigen aus Garmisch-Partenkirchen. Der Mann wurde festgenommen. Der Mann sei bereits polizeilich bekannt gewesen. Seine Staatsangehörigkeit teilten die Ermittler nicht mit. .Am Dienstag, 21. Juli, fanden die Einsatzkräfte schließlich die Leiche des vermissten Starnbergers im Raum Garmisch-Partenkirchen.

Nach ersten Erkenntnissen kannten sich der Tatverdächtige und der Getötete aus einem geschäftlichen Zusammenhang. Auch das mögliche Motiv dürfte nach Einschätzung der Ermittler in dieser Beziehung liegen und könnte auf Habgier hindeuten.

Bei Durchsuchungen sei umfangreiches Material sichergestellt worden, darunter auch Datenträger. Die Spuren müssten nun ausgeweitet werden, darunter auch Aufnahmen von Überwachungskameras. Die Ermittlungen stünden am Anfang, unterstrichen Polizei und Staatsanwaltschaft. Sie könnten sich Wochen oder sogar Monate hinziehen.

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