
22.01.2026 – 10:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Dieselpreise in Deutschland ziehen kräftig an. Trotz deutlich gesunkener Rohölpreise müssen Autofahrer an der Zapfsäule immer tiefer in die Tasche greifen.
Die Kraftstoffpreise in Deutschland steigen weiter. Während der Preis für Benzin im Vergleich zur Vorwoche nahezu unverändert geblieben ist, müssen Dieselfahrer tiefer in die Tasche greifen. Wie eine aktuelle ADAC-Auswertung zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel aktuell 1,742 Euro – ein minimaler Rückgang von 0,1 Cent gegenüber der Vorwoche. Diesel hat sich dagegen um 1,1 Cent verteuert und kostet nun 1,698 Euro pro Liter.
Insgesamt hat sich Diesel innerhalb des letzten Monats um mehr als elf Cent pro Liter verteuert. Der aktuelle Preis entspricht dem Niveau von vor etwa einem Jahr. Besonders auffällig ist, dass der Dieselpreis in den vergangenen Wochen deutlich stärker gestiegen ist als der Benzinpreis. Gleichzeitig ist der Preis für Rohöl als Basis für die Kraftstoffgewinnung deutlich gesunken: Im Januar 2025 lag der Rohölpreis der Sorte Brent noch bei rund 80 US-Dollar je Barrel, aktuell ist der Preis auf etwa 65 US-Dollar gesunken – rund 15 Dollar weniger. Aus Sicht des ADAC besteht daher ein großes Potenzial für Preissenkungen vor allem bei Diesel, aber auch bei Benzin.
Der ADAC rät, vor dem Tanken unbedingt die Preise vor Ort und auf entsprechenden Portalen zu vergleichen – zum Beispiel unter tanken.t-online.de. Außerdem gilt im Alltag: Lassen Sie das Auto vor Ampeln ausrollen, vermeiden Sie starkes Beschleunigen, fahren Sie auf Autobahnen etwas langsamer und lassen Sie Ballast zu Hause, statt unnötige Gegenstände im Kofferraum herumzufahren. Und an der Tankstelle können Sie Folgendes beachten:
Der wichtigste Spartipp bleibt: abends tanken statt morgens. Wer zwischen 18 und 22 Uhr zur Zapfsäule fährt, spart oft mehrere Euro pro Tankfüllung. Frühaufsteher dagegen zahlen drauf.











