Hitzewelle
Das sind die neuen Wasser-Regeln für München
23.06.2026 – 04:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Hitzewelle in München hält an – und die Stadtwerke schlagen Alarm. Warum ausgerechnet Pools und Rasenflächen jetzt zum Problem werden.
München stöhnt unter der Hitze und die Stadtwerke schlagen Alarm. Temperaturen um die 30 Grad belasten die Wassergewinnungsressourcen der bayerischen Landeshauptstadt, und ein Ende der Hitzewelle ist vorerst nicht in Sicht.
Die Stadtwerke München (SWM) appellieren daher an die Münchnerinnen und Münchner, in den kommenden Tagen sparsam und bewusst mit Trinkwasser umzugehen. Konkret empfehlen die Stadtwerke, auf das ausgedehnte Bewässern von Gärten und Rasenflächen zu verzichten. Pools und Planschbecken sollten vorerst nicht mehr befüllt, das Autowaschen ausgesetzt werden.
Versorgung stabil – aber unter Druck
Zwar sei Münchens Trinkwasserversorgung grundsätzlich stabil ausgelegt, teilen die SWM mit. Doch die Kombination aus anhaltender Hitze und ausbleibenden Niederschlägen setze die verfügbaren Ressourcen zunehmend unter Druck. Mit ihrem Verhalten könnten die Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen, diese Belastung zu reduzieren.
Die Stadtwerke weisen zudem darauf hin, dass ein nachhaltiger Umgang mit Wasser nicht nur in Hitzephasen sinnvoll sei. Bewusstes Sparen schütze nicht nur Grund- und Trinkwasservorkommen, sondern reduziere auch die Abwassermengen, die anschließend mit hohem Energieaufwand wieder gereinigt werden müssten.












