
Haushaltssperre
Bericht: Stadt kürzt Gelder für den Rosenmontagszug
27.11.2025 – 20:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Haushaltskrise in Köln: Der Rosenmontagszug 2025 ist längst gelaufen – doch jetzt streicht die Stadt offenbar nachträglich fast 50.000 Euro. Wie es dazu kam.
Nach einem Bericht des „Express“ soll die Stadt Köln bereits zugesagte Fördergelder für den Rosenmontagszug streichen. Die Meldung ist noch nicht offiziell bestätigt. Wie die Zeitung unter Berufung auf eine Beschlussvorlage berichtet, soll die Stadtverwaltung die im Januar vom Haushaltsausschuss bewilligten Zuschüsse für den Rosenmontagszug 2025 nachträglich kürzen.
Statt der zugesagten 242.500 Euro will die Stadt demnach nur noch 195.813 Euro bereitstellen – eine Reduzierung um knapp 47.000 Euro. In der Begründung heißt es demnach, die ursprünglich vorgeschlagenen zusätzlichen Mittel in Höhe von 100.000 Euro müssten „aufgrund der angespannten Haushaltslage und in Abstimmung mit der Kämmerei gekürzt werden“.
Das Festkomitee soll nach der ursprünglichen Zusage seine Planungen auf den Zuschuss von 242.500 Euro ausgerichtet haben – offen ist demnach, wie die Finanzlücke für den Zug geschlossen werden soll. Die Haushaltskürzungen treffen laut Zeitung auch die Schull- un Veedelszöch.
Anfang November hatte die Stadt eine Haushaltssperre verhängt. Diese soll bis zum 31. Dezember 2025 andauern. Zuletzt war das erwartete Defizit des Haushalts der Stadt Köln von den erwarteten 399,5 Millionen Euro auf 582 Millionen Euro angestiegen. Seit der Einführung der Haushaltssperre sind nur noch rechtlich verpflichtende oder zwingend notwendige Ausgaben erlaubt.
Freiwillige Projekte, Maßnahmen oder Verträge bleiben bis auf Weiteres gesperrt. Im Dezember will die Stadt über eine mögliche Verlängerung der Sperre entscheiden, wenn aktualisierte Finanzdaten vorliegen.










