Iran-Krieg mit Folgen
Kölner Diesel-Preise explodieren am Mittwoch
Aktualisiert am 04.03.2026 – 09:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Sprit in Köln ist am Mittwoch so teuer wie seit Jahren nicht. Die Preise für Diesel, Super und E10 erreichen einen neuen Höchststand. Was können Autofahrer tun?
An einer Aral-Tankstelle in Porz in der Nähe der A4 wurden am Morgen demnach sogar 2,14 Euro für den Liter Super gefordert. Auch beim E10 gingen die Preise am Mittwoch weiter in die Höhe: 50 Kölner Tankstellen forderten nun etwas mehr als 2 Euro für den Liter E10, am Dienstag hatte das noch keine getan.
Auch beim Diesel knackten nun mehrere Tankstellen die 2-Euro-Marke: 69 von 109 auf dem Portal verglichenen Tankstellen forderten nun mehr als 2 Euro für den Liter Diesel. Am Dienstagmorgen hatte im Vergleich der Kölner Lokalredaktion von t-online noch keine Tankstelle über dieser Marke gelegen.
„Diesel reagiert erfahrungsgemäß sensibler auf äußere Faktoren wie Krisen oder Kriege. Die Preisausschläge – sei es nach oben oder unten – sind daher meist stärker“, erklärte der Kraftstoffmarkt-Experte des ADAC, Christian Laberer.
Am Dienstag lag der Kölner Tagesdurchschnitt für Super (E5) bereits bei 1,94 Euro, für E10 bei 1,88 Euro, für Diesel bei 1,91 Euro. Zum Jahreswechsel, also vor nicht einmal zehn Wochen, hatte Super noch 1,72 Euro gekostet, E10 1,66 Euro, Diesel 1,58 Euro. Beim Diesel wurde damit bereits am Montag der höchste Tagesdurchschnitt seit 2023 erreicht.
Auslöser des rasanten Anstiegs ist der Iran-Krieg. Die Eskalation des Konflikts treibt den Ölpreis in die Höhe – vor allem, weil der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt hat. Täglich passiert rund ein Fünftel der globalen Öltransporte die Meerenge. Jede Störung dort erschüttert die Energiemärkte weltweit.
Und es könnte noch weiter nach oben gehen. „Sollte der Ölpreis nicht bald wieder nachgeben, kann der Aufwärtstrend auch über die nächsten Tage anhalten“, warnt ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer.












