„Ich bereue nichts“

Nach Kritik an Kollegin: Reporterin verliert Job

21.04.2026 – 06:37 UhrLesedauer: 2 Min.

Crissy Froyd im Interview (Archivbild): Sie hat ihren Job verloren. (Quelle: instagram.com/crissyfroyd)

Wegen pikanten Urlaubsfotos gibt Reporterin Dianna Russini ihren Job freiwillig ab. Eine Kollegin macht sich darüber lustig – und muss nun auch gehen.

Sportreporterin Crissy Froyd hat ihren Job als freie Mitarbeiterin bei der US-amerikanischen Tageszeitung „USA Today“ verloren. Der Grund: Froyd hatte öffentlich scharfe Kritik an ihrer Kollegin Diana Russini geübt. „Ihre jüngsten Äußerungen spiegeln weder unser Bekenntnis zu Professionalität noch unsere ethischen Grundsätze wider“, erklärte die Zeitung die sofortige Beendigung der Zusammenarbeit mit Froyd.

Russini hatte zuvor ihren Job beim bekannten Sportportal „The Athletic“ freiwillig gekündigt. Hintergrund waren aufgetauchte Fotos, die die NFL-Reporterin zusammen mit dem Cheftrainer des NFL-Teams New England Patriots, Mike Vrabel, zeigten. Die „New York Post“ hatte Bilder veröffentlicht, auf denen die beiden in einem Resort im US-Bundesstaat Arizona zu sehen sind. Dabei umarmen Russini und Vrabel sich, halten Händchen und entspannen zusammen im Pool.

Die „New York Times“, zu der das Portal „The Athletic“ gehört, hatte nach Veröffentlichung der Bilder eine interne Untersuchung gegen Russini angekündigt. Dieser kam die Reporterin zuvor. Sowohl Russini als auch Vrabel sind verheiratet und haben Kinder.

Crissy Froyd schrieb im Anschluss auf X: „Verschwinden Sie! Wir wissen, wer Sie wirklich sind und was Sie jahrelang getrieben haben. Das schadet Frauen im Sport, die sich anständig verhalten haben, ungemein.“ Auch nach ihrem Rausschmiss bekräftigte Froyd ihre Aussagen: „Ich bereue nichts von dem, was ich gesagt habe, und stehe voll und ganz dazu“, hieß es in einem Beitrag. „Seid mutig und sprecht eure Meinung aus. Werdet ihr dadurch Märtyrer? Vielleicht. Aber manche Dinge sind es wert, manche nicht. Das hier war es.“

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