Vielseitiger Snack
Sonnenblumenkerne: Das macht sie so gesund
Aktualisiert am 13.10.2022Lesedauer: 3 Min.
Sonnenblumenkerne sind dank vieler Vitamine und Nährstoffe sehr gesund. Dennoch sollten sie nicht in großen Mengen verzehrt werden.
Bereits um 2.500 v. Chr. sollen Sonnenblumenkerne in Mexiko beliebt gewesen sein. Durch die spanischen Eroberer kamen sie dann auch nach Europa, wo die Sonnenblumen anfangs vor allem in südlichen Ländern mit mildem Klima angebaut wurden. Heute sind sie hierzulande als Topping auf dem Salat oder Teigzugabe im Brötchen nicht mehr wegzudenken.
Die Samen enthalten viele wertvolle Nährstoffe und sind deshalb sehr gesund. Sonnenblumenkerne sind zum Beispiel in Sachen Magnesium Rekordhalter, denn sie enthalten mehr davon als alle anderen Nüsse, Kerne und Samen. Der Mineralstoff ist wichtig für Hormonhaushalt, Energiestoffwechsel, Nerven und Muskulatur. Das enthaltene Kalzium unterstützt zudem Knochen und Zähne. Und auch Folsäure steckt in den Kernen, was sie für Schwangere und Stillende besonders interessant macht, da sie einen erhöhten Folsäurebedarf haben. Vitamin E und Vitamin B sind in Sonnenblumenkernen ebenfalls enthalten.
Sonnenblumenkerne sind zudem perfekte Eiweiß-Lieferanten. Ein Teelöffel der Kerne liefert 5,6 Gramm. Gerade Vegetarier und Veganer sollten also öfters Sonnenblumenkerne knabbern.
Sonnenblumenkerne sind reich an Omega-6-Fettsäuren. Auch sie sollen gut für den Cholesterinspiegel sein sowie Herzkreislauf-Erkrankungen vorbeugen können. Omega-6- gehören genauso wie Omega-3-Fettsäuren zu den Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht selbst bilden kann.
Beide Arten müssen aufgenommen werden, allerdings in einem für den Körper optimalen Verhältnis: Laut dem Deutschen Grünen Kreuz ist wichtig, dass nicht mehr als viermal so viele Omega-6- wie Omega-3-Fettsäuren verzehrt werden. Andere Experten wie etwa der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung raten zu einem Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 von maximal 5:1.
Problematisch ist, dass deutlich mehr Lebensmittel Omega-6-Fettsäuren enthalten als es welche mit Omega-3-Fettsäuren gibt. Omega-6-Fettsäuren sind also nicht unbedingt ungesund, es sollten zum Ausgleich aber genügend Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren verzehrt werden. Diese sind zum Beispiel in Leinöl oder Fisch enthalten.
Sonnenblumenkerne sind wegen ihres nussigen, milden Aromas und ihrer knackigen Konsistenz sehr gut als Snack für zwischendurch geeignet. Doch auch zum Kochen und Backen lassen sie sich gut verwenden. Zum Beispiel als Zusatz in Salaten, Gemüsepfannen oder Suppen. Beim Backen von Brot, Brötchen oder Pizza lassen sich die Kerne dem Teig hinzugeben und sorgen für einen gesunden Zusatz.












