Leserstimmen zu Buckelwal Timmy
„Man sollte sich schämen“
15.04.2026 – 18:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Neue Hoffnung für den gestrandeten Buckelwal. Eine private Initiative will den Wal retten. Was t-online-Leser dazu sagen.
t-online-Leser finden die neue Rettungsaktion überwiegend gut. Es gibt aber auch Zuschriften mit gemischten Gefühlen – und viel Kritik an Umweltminister Till Backhaus (SPD).
Roswitha Bong schreibt: „Gott stehe Timmy nun bei, dass er es schafft, wenn auch in letzter Sekunde noch, dass er wieder Kraft bekommt und auflebt und dass doch noch ein Wunder geschieht! Timmy lebt noch und darauf kommt es doch an!“
Petra Fischer meint: „Das, was mit diesem armen Tier passiert, ist absolut unwürdig und respektlos, auch den anteilnehmenden Menschen gegenüber. Selbst wenn der Wal bei der Rettungsaktion stirbt, ist das immer noch besser, als ihn noch Wochen elendiglich krepieren zu lassen. Das Verhalten der maßgeblich Beteiligten ist unverantwortlich.“
Günter Grell ist der Meinung, dass die Rettung deutlich früher hätte angestoßen werden müssen: „Es wurde unnötig viel Zeit vertan, indem sich der Umweltminister nicht entscheiden konnte. Man sollte sich schämen!“
Gisela Keller stimmt zu: „Er hat lange genug in der Bucht gelitten, dank Backhaus. Ich bin sehr, sehr froh, dass ihm jetzt endlich geholfen wird. Niemand kann Timmy bei dieser Rettung schaden. Ich denke, dass er nicht so krank ist, wie Herr Backhaus es ausspricht. Sollte Timmy sterben, dann in seiner Umgebung und nicht in der Bucht, wie es Herr Backhaus will.“
Viele Leser zeigen sich aber auch skeptisch, ob die Rettungsaktion Erfolg haben wird. „Dieser Rettungsversuch hätte viel früher stattfinden müssen“, findet etwa Ulrike Bühren. „Ich glaube, an der nächsten Sandbank wird er dann wieder stranden. Wie lange soll das so weitergehen? Lasst ihn doch in Ruhe sterben. So eine Quälerei.“
