
In der Kälte stehen
Stau im Schneechaos: Das ist jetzt wichtig
Aktualisiert am 09.01.2026 – 07:57 UhrLesedauer: 3 Min.
Auf einen Stau im Winter sollten Kraftfahrer sich gut vorbereiten. Denn oft bedeutet dies stundenlanges Stehen bei frostigen Temperaturen und das ist für viele Menschen eine schreckliche Vorstellung.
Aufgrund der aktuellen Wetterlage kommt es auf zahlreichen Autobahnen in Süddeutschland zu kilometerlangen Staus auf den Autobahnen. Zwar wird von mehreren offiziellen Stellen davon abgeraten, das Auto zu benutzen und geraten, zu Hause zu bleiben, doch einige Fahrer stecken bereits im Stau fest.
Worauf Autofahrer bei Schnee und Kälte achten sollten, um für einen Stau bei Eiseskälte gewappnet zu sein, erklärt der ADAC.
Das sollten Sie immer griffbereit im Auto haben:
Das gilt auf der Autobahn:
Mit ein wenig Vorbereitung ergreifen Sie die richtigen Maßnahmen, um für einen Stau im Winter ausreichend gerüstet zu sein. Grundsätzlich sollten Sie eine Decke und vielleicht einen warmen Pullover im Auto liegen haben, damit Sie sich wärmen können, wenn so eine Situation entsteht. Denn eine Unterkühlung droht ganz schnell, wenn man das Fahrzeug nicht heizen kann oder der Motor ausfällt. Eine zusätzliche Maßnahme, gerade bei längeren Fahrten, ist die Mitnahme von warmen Getränken und kalorienreicher Nahrung.
Deshalb gehört zu den ganz wichtigen Maßnahmen auch, dass bei längeren Fahrten der Tank stets voll ist, damit man beim Stau im Winter auch den Motor laufen lassen kann und somit der Innenraum beheizt werden kann. Denn das ist der wirksamste Kälteschutz, allerdings wird Kraftstoff verbraucht. Darauf sollten Sie sich mit regelmäßigem Tanken vorbereiten.
Wenn der Stau im Winter doch länger dauert, was leider regelmäßig passiert, und der Tank immer leerer wird, helfen die im Vorfeld eingeleiteten Maßnahmen. Man wärmt sich mit Decken und Pullovern und kann so auch mal den Motor ausschalten und sich trotzdem warmhalten. So entgehen Sie auch der Gefahr, mit leerem Tank liegen zu bleiben.
Der Sprit- und Stromverbrauch eines Fahrzeugs ist im Winter besonders hoch. Laut ADAC verbrauchen Benziner im Schnitt rund 15 Prozent und Diesel 24 Prozent, mehr als im Frühjahr oder Herbst. Vor allem im Stand und im Winter. Als Faustregel nennt der Autoclub, einen Verbrauch von 1 bis 15 Liter pro Stunde. Aus diesem Grund sollten Sie auf ausreichend Reserve im Tank oder der Batterie achten.











