Maschmeyer-Sohn floh aus Dubai
„Sie mussten zwei Kilometer mit Baby durch die Wüste laufen“
06.03.2026 – 03:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Urlaub in Dubai endet für die Familie von Unternehmer Carsten Maschmeyer abrupt im Krisenmodus. Raketenalarm, gestrichene Flüge und eine Flucht durch die Wüste – mit einem Kleinkind.
In der ARD-Sendung „Maischberger“ ging es am Mittwochabend um den Krieg in Nahost. Die Nahostexpertin Natalie Amiri schilderte in der Sendung, wie sich das Mullah-Regime an der Macht halten wolle – und warum das einem Horrorszenario gleichkäme. Neben dem CDU-Politiker Armin Laschet und mehreren Journalisten saß auch der „Höhle der Löwen“-Investor Carsten Maschmeyer bei Sandra Maischberger im Studio.
Der Unternehmer Maschmeyer erzählte im TV von einer sehr persönlichen Geschichte: Dass sein Sohn Marcel mit Ehefrau Marie und ihrer einjährigen Tochter Malia während der Eskalation in Nahost in Dubai festgesessen habe – und schließlich Richtung Oman geflohen sei.
Die junge Familie habe laut Maschmeyer ursprünglich nur eine kurze Reise zu ihrem Hochzeitstag geplant. „Die drei haben nach einem sehr kalten Winter in Deutschland einfach zu ihrem Hochzeitstag gesagt: ‚Wir fliegen eine Woche nach Dubai'“, sagte der 66-Jährige in der Sendung. „Aber dann hat es ja im wahrsten Sinne des Wortes geknallt“, berichtete Maschmeyer. Flüge seien gestrichen worden, in unmittelbarer Nähe des Aufenthaltsorts der jungen Familie sei eine Raffinerie in Flammen aufgegangen.
Die Familie habe sich schließlich entschieden, Dubai zu verlassen. Laut Maschmeyer sei sein Sohn selbst auf eine mögliche Route gekommen: in den Oman zu reisen. „Der wird ja am wenigsten angegriffen, weil da keine amerikanischen Militärbasen sind“, so Maschmeyer. Mit einem Mietwagen seien sie bis an die Grenze gefahren und hätten parallel ein Sofort-Visum für den Oman beantragt.
Doch die Weiterfahrt habe dort geendet. „Sie durften aber nicht mit dem Leihwagen weiter in den Oman fahren. Deshalb mussten sie zwei Kilometer mit Baby und vollem Gepäck durch die Wüste laufen“, schilderte Maschmeyer.
Von Deutschland aus habe der Unternehmer nach eigenen Angaben versucht, die Rückreise zu organisieren. Dafür habe er über sein Netzwerk Plätze in einem Privatjet organisiert. Die Kosten hätten demnach bei rund 10.000 Euro pro Person gelegen. „Letztendlich haben wir sie dann am Dienstag um 16.30 Uhr aus dem Oman herausbekommen“, sagte Maschmeyer in der Talkshow.












