
In noblem griechischem Vorort
So wie er seine Mutter tötete: Mann ersticht wohl Vater
Aktualisiert am 27.01.2026 – 16:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Mann soll in Griechenland seinen Vater erstochen haben. Vor zwölf Jahren wurde er bereits für ein ähnliches Verbrechen verurteilt.
Ein 46-Jähriger soll am Wochenende in der griechischen Stadt Glyfada seinen 80-jährigen Vater mit mehreren Messerstichen getötet haben. Das berichten mehrere griechische Medien. Demnach wurde der Mann wegen vorsätzlichen Mordes, illegalen Waffenbesitzes und illegalen Waffengebrauchs angeklagt.
Wie griechische Medien unter Berufung auf einen Augenzeugen berichten, habe sich der Vater gerade auf den Weg zur Kirche machen wollen, als er von seinem Sohn im Keller seines Wohnhauses überrascht worden sei. Um die Schreie seines Vaters zu übertönen, soll der Sohn laute Kirchenmusik eingeschaltet haben. Laut dem Augenzeugen habe der Vater als letzte Worte gerufen: „Jetzt, mein Kind, bin ich tot.“
Der Mann wurde noch am Tatort festgenommen, laut Medienberichten war er blutverschmiert. Auch die mutmaßliche Tatwaffe, mutmaßlich ein Messer, wurde sichergestellt. Der Leichnam des Vaters wurde demnach im Kofferraum eines Autos gefunden.
Der Fall sorgt in Griechenland für Aufsehen: Der Mordverdächtige war bereits 2014 verurteilt worden – weil er seine Mutter auf die genau gleiche Weise getötet hatte.
Wie die griechische Zeitung „Ta Nea“ schreibt, soll er damals 45 Mal auf seine Mutter eingestochen haben. Laut Bericht hatte sich die Polizei im Anschluss sogar geweigert, den Leichnam den Angehörigen zu zeigen – weil er so schlimm hergerichtet worden war.
Obwohl der Mann zu 16 Jahren Haft verurteilt wurde, kam er schon 2018 wieder frei. Grund dafür ist ein bestimmtes griechisches Gesetz, nach dem Täter mit psychischen Krankheiten unter strikten Auflagen auf Bewährung freikommen können.
Die Stadt Glyfada gehört zum Großraum Athen. Sie gilt als eine der edelsten Vororte der griechischen Hauptstadt.











