
Baumgärtner, ebenfalls CSU-Mitglied, will dies ändern. Als Möglichkeit nennt er die geplante Sanierung des Kassen- und Steueramtes, Kostenpunkt: 100 Millionen. Er fordert, dass die Behörde stattdessen ein leer stehendes Gebäude der Stadt beziehen sollte. Die für die Sanierung eingeplanten Gelder seien nicht zweckgebunden und könnten daher für mehr Plätze in Frauenhäusern umgewidmet werden.
Der CSU-Kandidat kritisiert zum Schluss auch den Umgang der Stadtverwaltung mit der Eisbachwelle. Das Vorgehen der Stadt habe die Surfer verunsichert und dem Ansehen Münchens geschadet, meint er. Dabei müsste es gar nicht so kompliziert sein: Die Surfwelle in Nürnberg sei auch das Ergebnis einer baulichen Maßnahme. Wenn es dort klappt, müsse es auch in München klappen, meint er.
Sollten alle Versuche letztendlich doch scheitern, ist die Hoffnung nicht ganz verloren: Der Investor, der das Areal am Tucherpark umbauen wird, hat laut Baumgärtner auch vor, eine zusätzliche, surfbare Welle zu errichten. „Das wollen wir mit aller Macht unterstützen“, so der OB-Kandidat.









