Unbedingt auf diese Zahl achten

Kann auch mein E-Bike in Flammen aufgehen?


Aktualisiert am 20.04.2026 – 11:49 UhrLesedauer: 2 Min.

Abgebranntes E-Bike: Das Löschen sollten Sie unbedingt der Feuerwehr überlassen. (Quelle: via www.imago-images.de)

Technische Fehler und unvorsichtiger Umgang mit dem Akku des E-Bikes können zu schweren Bränden führen. So vermeiden Sie die Gefahr.

Immer wieder gibt es Schlagzeilen über gefährliche Akkubrände an E-Bikes. Besonders problematisch: Die Brände können nach dem Löschen erneut ausbrechen. Der Grund sind die Lithium-Ionen-Zellen in den Akkupacks, die sich gegenseitig entzünden und so den Brand beschleunigen.

Übermäßige Hitze und Erschütterungen gehören zu den häufigsten Ursachen für solche Brände. Auch das Laden mit nicht zugelassenem Zubehör oder der Versuch, einen bereits tiefentladenen Akku zu reaktivieren, ist sehr gefährlich. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass Hersteller aus Kostengründen an der Sicherheit sparen, insbesondere bei billigen Nachbauten von Original-Akkus.

Achten Sie deshalb beim Kauf unbedingt auf die Einhaltung der Norm „EN 50604-1“. Diese EU-Norm wurde speziell für „Light Electric Vehicles“, also E-Bikes, eingeführt und legt einen einheitlichen Sicherheitsstandard fest.

Beim Umgang mit E-Bike-Akkus sollten Sie einige Regeln beachten:

Falls der Akku brennt, bringen Sie ihn möglichst ins Freie. Ist dies nicht möglich, dämmen Sie den Brand mit einer Löschdecke ein und rufen Sie die Feuerwehr. Auf keinen Fall sollten Sie den brennenden Akku selbst löschen. Die Gefahr von Verpuffungen oder giftigen Dämpfen und Rauchentwicklung ist zu groß.

Zur Vorkehrung empfehlen Experten eine routinemäßige Überprüfung der Batterien durch Fachleute, um mögliche Fehler im Batteriemanagement frühzeitig zu erkennen.

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