
Böse Falle?
Das kostet ein neuer Akku fürs Elektroauto
Aktualisiert am 17.03.2025Lesedauer: 2 Min.

Teuer ist am E-Auto vor allem eines: der Akku. Entsprechend kostspielig sei auch sein Austausch, heißt es. Stimmt das? Und um welche Summen geht es da eigentlich?
Mit dem Alter schwinden die Reserven. Das geht auch der Batterie im Elektroauto so. Und genau das ist die große Sorge vieler Autofahrer. Denn der Akku ist eines der teuersten Bauteile eines Stromers, sein Austausch dementsprechend ebenfalls alles andere als günstig. Oder?
Auf den ersten Blick stimmt es: Der Austausch des Akkus ist eine kostspielige Angelegenheit. Selbst für einen kleinen Smart kostet er mehr als 6.500 Euro. Und im schlimmsten Fall wird die Austauschbatterie so teuer wie ein neuer Golf.
Beim zweiten Blick sieht das Bild aber etwas anders aus. Und dafür gibt es zwei Gründe:
Dass Besitzer die Batterie auf eigene Kosten erneuern müssen, ist eher unwahrscheinlich. Dafür sorgt die Garantie der Hersteller. Üblich sind derzeit acht Jahre beziehungsweise 160.000 gefahrene Kilometer. Falls die Kapazität des Akkus währenddessen unter einen bestimmten Wert sinkt (in der Regel 70 Prozent seiner ursprünglichen Ladefähigkeit), dann wird sie auf Kosten des Herstellers wieder auf ihren Bestwert gesteigert – und zwar nicht durch einen Austausch des kompletten Akkus, sondern durch eine Reparatur. Denn auch das ist möglich.
Diese Möglichkeit ist der zweite Grund, weshalb die Batterie keine Sorgen machen sollte. Denn der Akku eines Elektroautos besteht aus mehreren Modulen. Und so gut wie nie sind sie alle beschädigt. Entsprechend selten muss der gesamte Akku ersetzt werden. Stattdessen genügt es, das betroffene Modul zu erneuern – was natürlich weitaus günstiger ist.
Auch diese Kosten zahlt natürlich niemand gerne. Allerdings: Wer einen Diesel oder Benziner fährt, wird irgendwann erfahren, dass es auch eine neue Kupplung, Abgasanlage oder ein neues Getriebe nicht umsonst gibt – teure Verschleißteile, die ein Elektroauto überhaupt nicht benötigt.











