So verhindern Sie es
Machen Sie mal den Wasser-Test: Leidet Ihr Auto gerade?
Aktualisiert am 24.01.2025 – 10:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Streusalz und Schnee setzen Ihrem Fahrzeug zu. Wie Sie es richtig reinigen und vor Winter-Schäden schützen, erfahren Sie hier.
Im Winter ist es besonders wichtig, das Auto regelmäßig zu waschen. Schnee, Matsch und vor allem Streusalz greifen nicht nur den Lack an, sondern können auch zu Rost und Verschleiß führen. Wer sein Auto winterfest machen will, sollte sich nicht nur auf die Waschanlage verlassen, sondern einige zusätzliche Pflegeschritte beachten.
Die Wintermonate stellen eine besondere Belastung für den Autolack dar. Streusalz und Schmutzpartikel setzen dem Fahrzeug zu und können langfristig zu Rost und Oberflächenabrieb führen. Eine regelmäßige, wöchentliche Autowäsche schützt wirksam vor diesen Schäden. Besonders wichtig: Achten Sie darauf, dass der Lack nach der Wäsche gereinigt und poliert wird, um ihn vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Waschanlage statt Handwäsche
Während die Handwäsche im Sommer eine entspannende Tätigkeit sein kann, ist sie im Winter weniger empfehlenswert. Bei kalten Temperaturen besteht die Gefahr, dass Schmutzpartikel den Lack zerkratzen. Außerdem können bei Minusgraden Türschlösser oder Türdichtungen einfrieren. Um dieses Risiko zu vermeiden, sollten Autofahrer in den Wintermonaten lieber in die Waschanlage fahren.
Bevor das Auto in die Waschanlage fährt, sollte grober Schmutz entfernt werden. Das Personal kann das Fahrzeug mit einem Dampfstrahler vorbehandeln, um größere Partikel zu lösen, bevor die Waschborsten mit dem Lack in Berührung kommen. Insbesondere Türschweller und Falze, die für die Borsten schwer zugänglich sind, sollten von Hand gereinigt werden, um Kratzer zu vermeiden.
Auch die Felgen brauchen im Winter besondere Pflege. Bevor das Auto in die Waschanlage fährt, sollten sie mit einem speziellen Felgenreiniger behandelt werden. Wichtig dabei: Das Reinigungsmittel nicht zu lange einwirken lassen, um Schäden an den Felgen zu vermeiden. Eine Einwirkzeit von maximal zwei Minuten reicht in der Regel aus.
Unterbodenwäsche statt Wachsbehandlung
Im Winter ist der Unterboden besonders anfällig für Streusalzablagerungen. Deshalb sollte eine gründliche Unterbodenwäsche auf der To-Do-Liste stehen. Wachsbehandlungen in der Waschanlage bieten nur einen begrenzten Schutz und können die manuell aufgetragenen Wachsbehandlungen, die bis zu sechs Monate halten, nicht ersetzen.
Nach der Wäsche ist eine gründliche Lackreinigung der nächste Schritt. Warten Sie dabei, bis das Auto richtig trocken ist – sonst kann der Lack durch die Feuchtigkeit beschädigt werden. Bei hartnäckigen Verschmutzungen wie Baumharz oder Insektenresten hilft Reinigungsknete. So wird der Lack nicht nur sauber, sondern auch geschützt.
Ob der Lack wirklich versiegelt ist, zeigt ein einfacher Test: Perlt das Wasser ab, ist der Lack gut geschützt. Wenn nicht, sollte der Lack erst gereinigt und dann poliert werden. Neuere Lacke können problemlos von Hand poliert werden, bei älteren oder verwitterten Oberflächen empfiehlt sich der Einsatz einer Poliermaschine.