
Fruchtbare Tage ermitteln
So messen Sie Ihre Basaltemperatur am besten
Aktualisiert am 05.01.2026 – 10:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Messung der Basaltemperatur hilft dabei, fruchtbare und unfruchtbare Tage innerhalb des weiblichen Zyklus zu bestimmen. Was Sie dabei beachten sollten.
Viele Frauen entscheiden sich gegen die Antibabypille und bevorzugen eine Verhütungsmethode ohne künstliche Hormone. Eine Möglichkeit ist es, die sogenannte Basaltemperatur zu messen und so zu erkennen, wann die fruchtbaren Tage einsetzen. Doch wie funktioniert die Messung und welche Vor- und Nachteile bringt sie mit sich?
Als Basaltemperatur, auch Aufwachtemperatur genannt, wird der Wert bezeichnet, der direkt nach dem Aufwachen und noch vor dem Aufstehen gemessen wird. Dadurch lässt sich feststellen, in welchem Zeitraum der Eisprung der Frau stattfindet, um so die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen beziehungsweise eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.
Es gibt verschiedene Methoden zur Erfassung der Aufwachtemperatur. Sie können diese rektal (After), vaginal (Scheide) oder oral (Mund) mithilfe eines digitalen Thermometers messen. Der Bundesverband der Deutschen Frauenärzte empfiehlt eine rektale Messung, da diese am wenigsten störanfällig ist. Am wenigsten genau ist eine orale Messung. Die Messdauer sollte drei bis fünf Minuten betragen.
Noch einfacher als die Messung mit einem digitalen Thermometer ist es, die Temperatur mithilfe eines Basalthermometers zu bestimmen, das beispielsweise in Apotheken oder auch Drogeriemärkten erhältlich ist. Danach werden die Werte in eine Zyklustabelle eingetragen. Inzwischen gibt es auch viele Apps und Zykluscomputer, die Sie verwenden können.
Die Basaltemperatur sollte
Kurz nach dem Eisprung steigt die Temperatur um mindestens 0,2 Grad Celsius an und ist auch an den darauffolgenden Tagen leicht erhöht.
In der ersten Zyklushälfte (zu Beginn der Periode bis zum Eisprung) bleibt die Basaltemperatur fast konstant bei etwa 36,6 Grad Celsius. Vor dem Eisprung sinkt die Temperatur kurz, um dann um etwa 0,5 Grad Celsius anzusteigen. Auch in den darauffolgenden Tagen ist die Temperatur weiter leicht erhöht. Erst mit dem Beginn der Monatsblutung sinkt die Basaltemperatur wieder deutlich ab.










