Spargelzeit
Spargel rückwärts kochen: So funktioniert der Trick
Aktualisiert am 22.04.2026 – 13:48 UhrLesedauer: 1 Min.
Spargel perfekt zu garen, ist gar nicht so einfach. Mit diesem Trick aus dem alten Rom klappt es jedes Mal.
Spargel kann einem schon mal den letzten Nerv rauben. Wenn die Mitte bissfest gegart ist, während der Kopf bereits total matschig ist, zum Beispiel. Das lässt sich darauf zurückführen, dass der besonders exquisite Teil eine andere Garzeit hat als der Rest der Spargelstange.
Mit einem Tipp, auf den schon die alten Römer geschworen haben, lässt sich dieses Problem aber ganz leicht beheben. Die 2.000 Jahre alte Technik stammt aus dem ältesten erhaltenen Kochbuch der römischen Antike.
Viele Jahre rätselten Forscher und Forscherinnen über die Anleitung, da die Rezepte in umgangssprachlichem Latein notiert wurden. Ein Kochbuchhistoriker interpretierte die Anweisungen schlussendlich so: Der Spargel soll rückwärts gekocht werden.
Zuerst muss er dafür gewaschen und geschält werden. Dann soll er zu einem Bund zusammengebunden und anschließend mit der Rückseite in kochendes Wasser gestellt werden. Das heißt, die Stangen stehen im Wasser, während die Köpfe des Spargels aus dem Topf herausstehen und nur vom Wasserdampf gegart werden.
Diese Methode führe dazu, dass der Spargel gleichmäßig gedünstet werde und perfekt auf dem Teller lande.












