Heuschnupfen lindern
Nasenspray richtig verwenden: Diesen Fehler machen die meisten
Aktualisiert am 01.05.2026 – 07:45 UhrLesedauer: 1 Min.
Bei einer verstopften Nase versprechen Nasensprays schnelle Linderung. Doch sie richtig zu benutzen, ist nicht immer so einfach wie gedacht.
Viele Menschen leider unter einer Pollenallergie. Mit Medikamenten lassen sich die Beschwerden aber meist gut in den Griff bekommen. Beliebt bei Allergikern, die mit Dauerschnupfen zu kämpfen haben, sind kortisonhaltige Nasensprays.
Doch einfach irgendwie in die Nase sprühen? Wer will, dass die Mittel bestmöglich wirken, sollte sie im richtigen Winkel in die Nase bringen. Ein Allergologe erklärt, wie das funktioniert.
„Man sprüht immer ein bisschen schräg in Richtung der Augen“, rät Allergologe Prof. Torsten Zuberbier von der Charité Berlin. „Denn dort sitzen die Nasennebenhöhleneingänge – und dort schwillt die Nase bei Pollenallergikern zu.“ Das im Nasenspray enthaltene Kortison hemmt die Entzündung – und macht so Durchatmen wieder möglich.
Viele Kortison-Nasensprays gibt es nur auf Rezept. Wer sich so ein Präparat vom Arzt verschreiben lässt, sollte sich am besten noch einmal im Detail zeigen lassen, wie man es anwendet.
Übrigens: Abschwellende Nasensprays sind keine gute Lösung, wenn bei einer Pollenallergie die Nase ständig dicht ist. „Sie sollte man wirklich nur im Notfall für zwei, drei Tage nehmen, aber nicht länger. Sonst entwickelt sich eine Abhängigkeit – ein Problem, das bei kortisonhaltigen Nasensprays nicht besteht“, sagt Zuberbier.












