
Bis zu 80 Zentimeter Neuschnee
Mehrere Skigebiete stellen den Betrieb ein
Aktualisiert am 17.02.2026 – 17:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine massive Schneewalze rollt über Österreich und die Schweiz. Die Lawinengefahr ist immens. Mehrere Skiorte ziehen Konsequenzen.
Das Skigebiet Pitztaler Gletscher in Tirol etwa riegelte am Dienstag alle Pisten ab, wie auf der offiziellen Webseite gemeldet war. Ob das Skigebiet am Mittwoch wieder öffnen kann, war unklar. Auch in der Schweiz blieben mehrere Skigebiete im Kanton Wallis komplett geschlossen, wie die Zeitung „Blick“ berichtete. Dazu zählten etwa Saas-Fee und Saas-Grund, Glacier 3000, Les Marécottes, Grächen und die Gebiete in Orsières. In Zermatt waren dem Bericht zufolge nur zwölf der 56 Skilifte in Betrieb, nur jede fünfte Piste sei geöffnet gewesen.
Die Lawinengefahr ist insbesondere in der Schweiz sehr hoch: Der Lawinenwarndienst hat für Teile des Kantons Wallis, in dem auch der bekannte Skiort Crans-Montana liegt, die höchste Warnstufe ausgerufen. Die Experten warnen: „Extrem große spontane Lawinen sind möglich.“ Von Touren und Variantenabfahrten abseits gesicherter Pisten werde abgeraten.
Auch im westlichsten Teil Österreichs herrscht nach Angaben der Warndienste hohe Lawinengefahr oberhalb von 1.800 Metern. Der viele Neuschnee und der vom Wind angehäufte Triebschnee könnten in Vorarlberg und Teilen Tirols leicht als Lawinen abgehen, hieß es.
In den Wintersportregionen kam es aufgrund von Lawinenabgängen zuletzt zu etlichen tödlichen Unglücken. In den französischen Alpen starben drei Skifahrer, die trotz Lawinenwarnung abseits der Piste unterwegs waren. Erst am Sonntag kamen auch in Italien durch eine Lawine im Aostatal drei Skifahrer ums Leben. Ebenfalls am Sonntag starben zwei österreichische Snowboarder in Tirol.











