Für Ausgefuchste und Neugierige
Quiz: Was wissen Sie über Füchse?
Aktualisiert am 05.10.2026 – 11:22 UhrLesedauer: 3 Min.
Er gehört zur Familie der Hunde und gilt als typischer Kulturfolger. Bereits vor Tausenden Jahren sollen Füchse unter anderem von menschlichen Hinterlassenschaften gelebt haben. Wissen Sie noch mehr über Füchse?
„Das Wissenschaftsquiz“ ist ein Quizformat der Leibniz-Gemeinschaft und t-online.
Die Leibniz-Gemeinschaft vereint 96 Forschungseinrichtungen mit etwa 11.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) ist ein international ausgerichtetes Forschungsinstitut mit Sitz in Berlin. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Frage, wie sich Wildtiere an die Veränderungen ihrer Umwelt anpassen und welche Faktoren die Gesundheit und langfristige Stabilität von Wildtierbeständen beeinflussen.
Untersucht werden unter anderem Lebenslaufstrategien, evolutionäre Anpassungsprozesse und ihre Grenzen, Wildtierkrankheiten sowie die Wechselwirkungen zwischen Wildtieren, ihrer Umwelt und dem Menschen. Dabei verbindet das Institut biologische und veterinärmedizinische Ansätze und arbeitet auf Ebenen von der Molekularbiologie hin zu Ökosystemen und Landschaften. Neben der Grundlagen- und angewandten Forschung kooperiert das Leibniz-IZW mit wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und weiteren institutionellen Partnern und bietet spezialisierte Dienstleistungen für die Forschung an.
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Die Expertin stellt sich vor
Als Wildtierbiologin erforscht Dr. Carolin Scholz das Zusammenleben von Mensch und Tier. Schon in ihrer Doktorarbeit untersuchte sie, wie sich das Verhalten von Füchsen verändert, wenn Straßen, Häuser und Menschen ihren Lebensraum prägen. Auch heute arbeitet sie meist mit Arten, die uns näher sind, als wir denken – wie etwa Waschbären und Fledermäusen. Ihr Ziel ist es, Tiere nicht nur zu verstehen, sondern dieses Wissen direkt anzuwenden. Denn viele der Herausforderungen unserer Zeit entstehen genau dort, wo sich Lebensräume überschneiden.
Was ist momentan für Sie die größte wissenschaftliche Herausforderung?
Die vielleicht größte Herausforderung ist heute, nicht nur neue Erkenntnisse zu gewinnen, sondern sie so zu nutzen, dass sie tatsächlich etwas verändern. Wir wissen inzwischen erstaunlich viel darüber, wie Tiere auf Umweltveränderungen reagieren. Doch dieses Wissen in konkrete Maßnahmen zu übersetzen, ist oft der schwierigste Schritt. Gerade im angewandten Natur- und Artenschutz geht es selten um einfache Lösungen. Es geht um Kompromisse, um Abwägungen und darum, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen.
Welche ist für Sie die größte wissenschaftliche Erfindung?
Was mich an Wissenschaft fasziniert, ist nicht die eine große Entdeckung, sondern der Prozess dahinter. Fortschritt entsteht selten durch einzelne Durchbrüche, sondern durch viele kleine Schritte, die sich über Jahre oder Jahrzehnte zu einem größeren Bild zusammenfügen. Wenn ich keine Erfindung, sondern eine wissenschaftliche Errungenschaft hervorheben müsste, würde ich die Arbeit von Rachel Carson nennen. Ihr Buch „Silent Spring“ gilt als Startpunkt der modernen Umweltbewegung. Es machte Millionen von Menschen auf die Risiken chemischer Pestizide aufmerksam, indem es zeigte, dass Insektizide nicht nur Schädlinge töten, sondern eine Kettenreaktion über das ganze Ökosystem hinweg auslösen – bis der Frühling stumm bleibt, weil keine Bienen mehr summen und die Vögel nicht mehr zwitschern. Sie hat damit eine ganze Bewegung angestoßen und den modernen Umwelt- und Naturschutz entscheidend geprägt.












